grabow : „Auf die Stunde fit sein“

Am kommenden Sonnabend startet im Grabower Waldbad Triathlon-Wettkampf / Schon zahlreiche Anmeldungen

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27. Juli 2014, 18:30 Uhr

An diesem Sonnabendvormittag ist im Grabower Waldbad noch nicht so ganz viel Betrieb. Es hat am frühen Morgen geregnet, die Sonne schaut vorerst nur vorsichtig durch die Wolken. Doch Torsten Westphal (51) und Daniel Wagner (33) treffen sich zu früher Stunde im Bad, um die letzte Übungsphase abzusprechen. Die beiden Trainingspartner im Grabower SV werden nämlich am kommenden Sonnabend beim Grabower Triathlon starten.

Initiator des Wettkampfs ist Torsten Westphal, Sportlehrer am Ludwigsluster Goethe-Gymnasium und begeisterter Triathlet (u. a. viermaliger Teilnehmer am „Ironman“). „Ich habe in den Vorjahren am traditionellen Triathlon in Dreenkrögen teilgenommen“, sagt Westphal. „Leider kann der Wettkampf dort wegen des Autobahnbaus und des damit verbundenen Brückenabrisses nicht mehr stattfinden. Um den Triathleten trotzdem eine Möglichkeit zum Wettkampf zu bieten, habe ich nun den Grabower Triathlon ins Leben gerufen.“

Westphal wird am 2. August im Staffelwettbewerb an den Start gehen. Auch Daniel Wagner aus dem nur wenige Kilometer entfernten Möllenbeck wird im Triathlon dabei sein. Der Ex-Sportoffizier der Bundeswehr und jetzige Student der Schiffstechnik ist eigentlich Freiwasserschwimmer, pflügte z. B. schon das Ostseewasser beim Sundschwimmen in Stralsund und beim Wismarbucht-Schwimmen. „In der Woche werde ich noch intensiv unter hoher Belastung üben, die letzten ein bis zwei Tage vor dem Wettbewerb aber ausruhen. Dann, hoffe ich jedenfalls, bin ich auf die Stunde fit“, sagt Daniel Wagner.

Schwimmmeister Andreas Hohl freut sich ebenfalls auf den Wettbewerb, der in „seinem“ Bad startet. „Bisher haben sich schon 23 Männer, sechs Frauen, vier Kinder und fünf Staffeln angemeldet. Weitere Anmeldungen sind am Starttag, also am 2. August, ab 8 Uhr möglich, wenn auch das Einchecken beginnt und die Teilnehmer ihre Startunterlagen bekommen, so Andreas Hohl.

Die Veranstalter hoffen auf viele Sportler, die mitmachen, aber auch auf Zuschauer, die alle Athleten anfeuern. Für Verpflegung ist gesorgt, sowohl für die Triathleten auf der Strecke, wie auch die Zuschauer im Waldbad.

Torsten Westphal und Andreas Hohl möchten ausdrücklich allen Beteiligten danken, die an der Vorbereitung beteiligt sind. Westphal: „Zum Beispiel müssen während des Wettkampfes Straßen gesperrt und weitere Absprachen getroffen werden. Ohne die Hilfe der Stadt mit ihrem sportbegeisterten Bürgermeister Stefan Sternberg hätten wir das alles nicht so organisieren können. Die Freiwillige Feuerwehr Grabow und die Polizei unterstützen uns hinsichtlich der Absperrungen. Aber auch allen anderen Beteiligten ein Dank für ihre Unterstützung.“

Torsten Westphal wohnt zwar in Prislich, habt aber hervor, dass er im Waldbad Grabow praktisch groß geworden und es sein zweites Zuhause ist. „Ich hoffe, dass die Tradition des früheren Wettbewerbs in Dreenkrögen jetzt hier in Grabow fortgesetzt wird. Dazu ist der Triathlon aber auch eine tolle Gelegenheit, die Stadt noch bekannter zu machen.“ Was durchaus denkbar ist, denn laut bisheriger Anmeldeliste kommen die Teilnehmer u. a. aus Hamburg, Stralsund, Neubrandenburg oder Perleberg.

Die Wettkampfstrecke ist 33,6 Kilomer lang. Los geht es mit dem Schwimmen im Waldbad (600 m), dann folgt das Radrennen (28 km, zweimal nach Groß Laasch und zurück). Den Abscjluss bildet der Lauf durch den Grabower Schützenpark (5 km). „Der Volkssportcharakter steht im Vordergrund“ betont Torsten Westphal, der rät: „Jeder Teilnehmer sollten die Gelegenheit auf der Strecke nutzen und viel trinken. Bei eventuellem Unwohlsein lieber die Geschwindigkeit drosseln und bei Schwindelgefühlen den Wettkampf abbrechen!“

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