Gorlosen/Boek : Auf Boek und Gorlosen stets Verlass

Die aktiven Kameraden und Vertreter der Firma Kahl Heizungs- und Solartechnik in der gesponserten Bekleidung. Fotos: Gerhard Selle
Die aktiven Kameraden und Vertreter der Firma Kahl Heizungs- und Solartechnik in der gesponserten Bekleidung. Fotos: Gerhard Selle

Feuerwehren der beiden Orte feierten gemeinsam das 80. Gründungsjubiläum/ Ehrungen und Technikschau zur Festveranstaltung

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05. August 2015, 17:07 Uhr

Ein großer Moment für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Gorlosen und Boek: Gemeinsam feierten sie ihr 80. Gründungsjubiläum. Geladen waren auch die Partner der Kameraden sowie Unterstützer der Wehren, welche nicht Mitglied der freiwilligen Feuerwehren sind, Vertreter des Amtes Grabow, der Amtswehrführung, der Gemeindevertretung und befreundeter Wehren, berichtete Gerhard Selle von der Feuerwehr Gorlosen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung nach einer Kaffeetafel durch Bürgermeister Berthold Böttcher. Dieser lobte in seiner Rede die ständig hohe Einsatzbereitschaft der Kameraden in Einsätzen, bei der Ausbildung und bei Wettkämpfen. Weiterhin hob er die Bedeutung der beiden Wehren für das Gemeinschaftsleben in der Gemeinde hervor. Gelobt wurde auch der Entschluss beider Wehren, die jahrelange Zusammenarbeit in einen Zusammenschluss münden zu lassen.

Im Anschluss an die Rede des Bürgermeisters erfolgte durch die beiden amtierenden Wehrführer Stefan Wegener (Boek) und Jörg Stahlkopf (Gorlosen) ein Rückblick auf die doch erfolgreiche Geschichte beider Wehren. Hervorgehoben wurden dabei besondere Einsatzlagen wie die Hochwassereinsätze an der Elbe und das Orkantief „Kyrill“ und die sehr erfolgreiche Teilnahme an Wettkämpfen wie Amtsausscheid, Insel-Cup Poel und Flutlichtpokal Spornitz. Beide Wehrführer dankten besonders den Angehörigen der Kameraden für deren Unterstützung. Kamerad Wegener, der über die Wettkampftätigkeit berichtete, betonte nochmals, dass eine so erfolgreiche Arbeit der Wettkampfgruppe ohne die Sponsoren und externen Helfer nicht möglich wäre.


Amtswehrführführer lobt Einstzbereitschaft


Grüße und Glückwünsche, verbunden mit einem Geldgeschenk, überbrachte der Leiter des Ordnungsamtes des Amtes Grabow, Wolfgang Kann. Auch er lobte die ständig hohe Einsatzbereitschaft beider Wehren. Amtswehrführer Bernd Rüsch überbrachte die Grüße und beste Wünsche von der Amtswehrführung verbunden mit einem Geldgeschenk. Er hob die gute Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrtechnischen Zentrum Hagenow und der Landes Feuerwehrschule Malchow hervor.

Es gab auch Anlass für Auszeichnungen und Ehrungen.
Holger Hann wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, Günter Graf wurde in die Ehrenabteilung übernommen, Horst Igel erhielt das Ehrenzeichen in Gold für 40-jährigen Feuerwehrdienst, Kameradin Ingrid Bach, die im August auf 50 Jahre Feuerwehrdienst zurückblicken kann, erhielt neben den Glückwünschen an diesem Tag einen Blumenstrauß.

Es folgten dann Grußworte der Feuerwehren Eldena und Dadow. Auch jetzt gab es Präsente. Der anwesende Vertreter der Firma „ August Kahl Heizungs- und Sanitärtechnik GmbH“ nutzte die Gelegenheit, auch einige Grußworte an die Kameraden zu richten. Er hatte für jeden aktiven Kameraden eine Tasche mit Fleece-Jacke, Polo-Shirt und nützlichen Tools mitgebracht.

Nach dem Festakt gab es Vorführungen der Jugendfeuerwehr und der Wettkampfgruppe, welche vom Kameraden Oliver Kann (Feuerwehr Eldena) kommentiert wurden.

Auf dem Platz vor dem Festzelt war eine kleine Technikschau aufgebaut. Neben dem ehemaligen Löschfahrzeug der Gorlosener Wehr (LO) und der alten Drehleiter waren auch die aktuellen Löschfahrzeuge beider Wehren, das neue Löschfahrzeug der Wehr Eldena und die Drehleiter der Wehr Ludwigslust aufgebaut. Den hier mitwirkenden Kameraden sei nochmals ausdrücklich Dank gesagt.

„Im Namen aller Kameraden und Gäste möchte ich mich bei den Kameradinnen und Kameraden der FFW Eldena für ihre Unterstützung bedanken. Bei allen Firmen und Privatpersonen möchten wir uns für die Unterstützung durch finanzielle Mittel, Sachspenden sowie technische und persönliche Hilfe bedanken“, so Gerhard Selle.


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