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Ludwigsluster Tageblatt

23. Oktober 2017 | 11:39 Uhr

Neustadt-Glewe : Atrium ist neues Schmuckstück

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Karl-Scharfenberg-Schule in Neustadt-Glewe lädt am 25. Januar zum Tag der offenen Tür ein / Sanierung offiziell abgeschlossen

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2014 | 07:00 Uhr

Im Atrium der Karl-Scharfenberg-Schule Neustadt-Glewe(236 Schüler, 18 Lehrer, eine Schulsozialarbeiterin) wird derzeit fleißig geübt. Die Mädchen und Jungen der 5 b üben ihr Programm, dass sie den hoffentlich zahlreichen Besuchern am Tag der offenen Tür präsentieren werden. Schulleiterin Ute Ott freut sich schon jetzt auf den übernächsten Sonnabend, den 25. Januar 2014. Sie sagt: „Wir werden den zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unsere Schule vorstellen. Aber auch alle anderen Besucher sind willkommen.“

Die Gäste werden an diesem Tag unter anderem Gelegenheit haben, das Berufsorientierungskonzept der Schule kennenzulernen. Zu dem Konzept gehören auch Schülerpraktika in Unternehmen und Betriebsbesichtigungen. Und natürlich können an diesem Tag alle Räume besichtigt werden.

Doch der 25. Januar hat für die Schüler und Lehrer noch eine ganz besondere Bedeutung: Stadtpräsident Dr. Peter Schletter und Bürgermeister Arne Kröger werden ihnen an jenem Sonnabend offiziell die sanierte Schule übergeben.

„Sanierung und Erweiterung der Regionalen Schule zu einer Ganztagsschule bis zur 10. Klasse in der Stadt Neustadt-Glewe“. So hieß die Baumaßnahme offiziell, die im Jahre 2009 begann und 2013 abgeschlossen werden konnte. Für Schulleiterin Ute Ott war der erste Bauabschnitt einer der wichtigsten. Dabei entstand aus dem ehemaligen Innenhof ein schmuckes Atrium. „Mit dem nach oben geschlossenen Atrium haben wir nun einen großen Raum für unsere vielen Projekte, aber auch für ein Miteinander aller“, freut sich Ute Ott.

Die Sanierung der Außenfassade führte zu einer Reduzierung der Außenwände und -fläche, verbunden mit Einsparungen von Heizkosten und Senkung des CO2-Ausstoßes. Die Karl-Scharfenberg-Schule gilt nach dem Umbau als barrierefrei, hat einen Lift im Atrium und ebenso einen Treppenlift im Eingangsbereich. „Damit wurden Zugangsmöglichkeiten für Schüler mit körperlichen Einschränkungen geschaffen“, erklärt Ute Ott.

Auch die unmittelbaren Unterrichtsbedingungen haben sich durch die Sanierung erheblich verändert. So hat jeder Raum einen Internetanschluss. Durch entsprechende Gestaltung der Decken in den Räumen hat sich die Akustik verbessert. LED-Lampen in den Klassenräumen und Fluren sorgen für angenehmes Licht, dass sich dem Außenlicht anpasst. Und der Gewerbeverein der Stadt sponserte das tolle Computerkabinett.

Ein Schmuckstück ist der Schulhof geworden, der einem Abenteuerspielplatz gleicht. Laut Schulleiterin ist der Hof eine Art Naturerlebnis. „Ein Platz, auf dem sich die Kinder viel bewegen können“, sagt Ute Ott. Da gibt es kleine Hügel, einen Kriechtunnel, aber auch Tischtennisplatten, Fußball- und Volleyballplatz, selbst der Schulgarten fehlt nicht. „Die Stadt als Schulträger, Eltern, Schüler und Lehrer haben diesen Platz in gemeinsamer Arbeit gestaltet“, sagt Ute Ott, die sich bei der Stadt für die große Unterstützung auch bei der Sanierung bedanken möchte.

Insgesamt kostete die Sanierung etwa 2,6 Millionen Euro (ohne Planungskosten), die aus Städtebaufördermitteln und Eigenmitteln der Stadt kamen. Bürgermeister Arne Kröger: „Wir haben Eigenmittel ohne Neuverschuldung eingesetzt. Das war ein Kraftakt. Es ist selbstverständlich, dass wir für die Kinder vernünftige Lernbedingungen schaffen.“ Schulleiterin Ute Ott ist oft bei den Sitzungen der Stadtvertretung Neustadt-Glewe zugegen. „Es interessiert mich, was in der Stadt passiert. Die Schule gehört zum Stadtleben, und die Kinder sind die Zukunft der Stadt.“

 

 

 

 

 

 

 

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