Ludwigslust : Atrium der Lennéschule bleibt Diskussionsthema

<p> </p>

 

Stadtverwaltung Ludwigslust informiert im Bauausschuss über Investitionsvorhaben des kommenden Jahres

von
10. September 2015, 07:00 Uhr

Soll die Ludwigsluster Lennéschule ein modernes, schickes Atrium erhalten? Schieden sich in der vergangenen Woche im Wirtschaftsausschuss der Ludwigsluster Stadtvertretung an dieser Frage die Geister, diskutierte auch der Bauausschuss am Dienstagabend kontrovers darüber. Boizenburg, Hagenow, Neustadt-Glewe und Grabow haben auf diese Weise bereits die DDR-Typenbauten aufgewertet. Die Lennéschule fehlt noch. Allerdings bedeutet das nicht, dass hier in den letzten Jahren nichts passiert sei, unterstreicht Bürgermeister Reinhard Mach. Die Schule hat sich nach seinen Worten nicht nur ein hohes Ansehen in der Bildungsqualität erworben, sie hat auch eine umfassende Rekonstruktion hinter sich.

Der Bürgermeister hat eine Tour vorgeschlagen, um sich die bereits fertiggestellten Atrien anzuschauen. Die Maßnahme steht auf jeden Fall im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek). Für das Konzept gibt es zwar noch keine Förderrichtlinie, aber laut Auskunft der stellvertretenden Bürgermeisterin Petra Billerbeck die Aussage des Landes, den Bereich Schule vorrangig zu unterstützen. Vertreter der Stadt werden sich noch in diesem Monat auf den Weg ins Schweriner Wirtschaftsministerium machen, um Förderwahrscheinlichkeiten auszuloten.

Das Atrium der Regionalen Schule ist hingegen nicht die einzige Schulbaumaßnahme, die im Gespräch ist. Der Ausbau des Dachgeschosses der Fritz-Reuter-Grundschule ist ebenfalls noch im Schwange. Auch wenn Bürgermeister Reinhard Mach bezweifelt, dass es gelingt, dort funktionsfähige Klassenräume zu schaffen. Außerdem sind sich die Experten einig, dass bei einer weiteren Erhöhung der Schülerzahl der Schulhof zu klein sein könnte.

Wie sich der Bedarf entwickelt, ist laut Mach nicht absehbar. Niemand wisse heute, wie viele Asylbewerber und Flüchtlinge nach Ludwigslust kämen.

Es ist zwar noch ein paar Monate hin, bis das neue Jahr beginnt. Dass sich die Ludwigsluster Kommunalpolitiker bereits mit den Investitionen für das kommende Jahr beschäftigen, macht Sinn. Der Haushalt für das kommende Jahr soll zum Jahreswechsel fertig sein.

Die Stadtverwaltung diskutiert im Vorfeld mit den gewählten Vertretern die Investitionsvorhaben. Das hat gute Tradition. Am Dienstagabend mit dem Bauausschuss. Da die Mittel nicht reich gesät sind, gibt es genug Stoff zur Diskussion.

Vieles, was die Stadt plant, hängt mit Fördermitteln zusammen. Ob und in welcher Höhe sie fließen, ist bisher völlig offen. Petra Billerbeck hat vor dem Ausschuss klargemacht: Sind keine Fördermittel zugesagt, werden die Baumaßnahmen nicht begonnen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen