Blievenstorf : Ast begrub Mann unter sich

Unter diesem Gewirr von Ästen lag der Verletzte.
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Unter diesem Gewirr von Ästen lag der Verletzte.

Vermutlich Windböe verursachte Unglück mit einem Verletzten in Blievenstorf

svz.de von
23. Juli 2014, 20:10 Uhr

Er wollte eigentlich nur nach seiner tragenden Hündin (Labrador-Mischling) sehen. Jetzt liegt der Mann mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Schlimmer Unfall am Mittwochnachmittag an der Neustädter Straße in Blievenstorf: Ein abgebrochener Baumast stürzte gegen 16.30 Uhr auf einen 44-Jährigen Mann und begrub ihn unter sich. Die Ehefrau berichtet: „Ich kam von der Arbeit und entdeckte meinen Mann unter Ästen liegend auf unserem Grundstück.“ Sie alarmierte die Rettungskräfte und rief einen Nachbarn zu Hilfe. „Er konnte einen der Äste ein wenig anheben, aber meinen Mann nicht herausholen“, sagte die Ehefrau.

Nach ihren Worten lag ihr Mann zuvor mindestens zehn Minuten eingeklemmt am Boden. Die Rettungskräfte konnten den Schwerverletzten schließlich mit Hilfe einer Säge befreien. Gleichzeitig mit der Feuerwehr wurde auch Bürgermeister Hans-Dieter Schult alarmiert. Er eilte zum Unglücksort. „Der Mann war ansprechbar, konnte sich aufgrund seiner Verletzungen aber kaum bewegen.“ Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten ins Krankenhaus.

Offenbar hatte der 44-Jährige unmittelbar vor dem Unglück nach der Hündin gesehen, die sich auf dem Grundstück am Rand befand. Als er bei dem Tier war, brach vermutlich eine starke Windböe den Ast der Eiche ab. Der Baum steht außerhalb des Grundstückes. Die Polizei ermittelt jetzt gegen Unbekannt wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Zunächst muss herausgefunden werden, wem das Grundstück gehört, auf dem die betroffene Eiche steht.

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