Ludwigslust-Parchim : ASB-Retter wachen an 13 Badestellen

57 Rettungsschwimmer vor ihrem neuen Ausbildungszentrum in Parchim
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57 Rettungsschwimmer vor ihrem neuen Ausbildungszentrum in Parchim

Neues Ausbildungszentrum in Parchim / Zum Gedenken an verstorbenen Parchimer wird großer Seminarraum nach Torsten Seifert benannt

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21. Juni 2016, 21:00 Uhr

Starkes Engagement für die Sicherheit von Badelustigen: Der ASB-Wasserrettungsdienst Schwerin-Parchim wacht mittlerweile an 13 Badestellen in der Region, unter ihnen Matzlow-Garwitz, Demen, Kukuk, Goldberg, Brüel, Zachun Kreien, Neustadt-Glewe, Wöbbelin-Dreenkrögen, Kritzow und Passow. Kreisleiter Mike Stiehler sagt: „Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr das Peenebad in Malchin und die Badeanstalt in Sternberg. Auch auf der Insel Usedom an der Ostsee helfen die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer des ASB aus. An diesen von uns bewachten Badestellen wird es auch wieder schwerpunktmäßig Schwimmkurse in den Sommerferien geben. Im letzten Jahr haben wir 62 Schwimm- und Rettungsschwimmkurse durchgeführt, bei denen über 1300 Kinder beim ASB-Wasserrettungsdienst das Schwimmen erlernen konnten.“ Diese Zahlen wollen die Samariter auch in diesem Jahr wieder erreichen, so Stiehler.

Zahlreiche Gäste hatte der Wasserrettungsdienst kürzlich in die neuen Räumlichkeiten des ASB-Ausbildungszentrums in der Scharnhorststraße 1 in Parchim eingeladen. Höhepunkt war eine Namensgebung. Der große Seminarraum wurde nach Torsten Seifert benannt. In einer kurzen Ansprache erinnerte Mike Stiehler an den im vergangenen Jahr verstorbenen Arzt. Gemeinsam enthüllten Mike Stiehler und Robby Seifert, der Vater von Torsten Seifert, die Tafel am Eingang zum Seminarraum. „So werden wir Torsten immer in Erinnerung halten, den wir als liebevollen Menschen, engagierten Ehrenamtlichen, Rettungsschwimmer, Ausbilder und Arzt kennengelernt haben“, so Mike Stiehler. Torsten Seifert war erst Mitte 20, als eine schwere Krankheit ihn aus dem Leben riss. Er hatte sich schon in seiner Kindheit als Junger Sanitäter engagiert, damals noch unter Trägerschaft des DRK, erzählte einer seiner Mitstreiter.

Im Seminarraum „Torsten Seifert“ kamen 57 Rettungsschwimmer und Schwimmausbilder zur traditionellen Saisonbelehrung mit integriertem Seminar mit Rechtsanwalt Martin Stahl zusammen. Zudem wurden der Schwimmunterricht mit zahlreichen Schulen und die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung in den Sommerferien geplant.



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