Ludwigslust : Arbeiten am Bassin vor dem Start

Der Startschuss zu den ersten Arbeiten im Rahmen der Gestaltung des Areals am Bassin in Ludwigslust fällt Ende August.
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Der Startschuss zu den ersten Arbeiten im Rahmen der Gestaltung des Areals am Bassin in Ludwigslust fällt Ende August.

Ende des Monats werden Bauleute auf dem städtebaulich historischen Areal im Herzen von Ludwigslust das Geschehen bestimmen

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10. August 2016, 21:00 Uhr

Bauleute und schwere Technik werden bald das Geschehen auf dem Areal am Bassin in Ludwigslust bestimmen. Mit den ersten Arbeiten zur Gestaltung dieses städtebaulichen Ensembles wird Ende August begonnen. Mit diesen einleitenden Ausführungen wandte sich Jens Gröger an die Teilnehmer der Info-Veranstaltung am Dienstagabend im Rathaussaal. Details zum Vorhaben und zum Bauablauf gab es somit aus erster Hand vom Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Tiefbau. Die städtebauliche Achse der Barockstadt Ludwigslust setzt sich vom Schloss über das Bassin bis zur Stadtkirche fort, die den südlichen Endpunkt bildet. Im Bereich zwischen Bassin als Abschluss des Schlossplatzes und Stadtkirche sollen unter Berücksichtigung des Bestandes und Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange im Sanierungsgebiet der Stadt Ludwigslust die Wegeverbindungen und Grünflächen erneuert und umgestaltet werden.

Jens Gröger informierte in seiner Power-Point-Präsentation ausführlich über das bei der Gehweggestaltung eingesetzte Material, über Farbgebung und Querschnitte. „Die Übergänge zu den Brücken werden wir komplett erneuern“, so Jens Gröger, der aber hinzufügt, dass die Brücken nicht Bestandteil der Maßnahme sein werden. „Mit dem Gehweg vor dem Prinzenpalais gibt es ein Problem. Ein Teil des Gehweges wurde dem Eigentümer Herrn Hofmann zugeschanzt. Nun haben wir bei ihm angefragt, aber keine Antwort bekommen, wie es in dieser Sache nun weitergehen soll“, so Jens Gröger. „Wir haben ihn letzte Woche angerufen, aber er hat kein Interesse, den Weg zu verkaufen, ohne Begründung“, ließ sich Dirk Friedriszik aus der Runde der Zuhörer im Rathaussaal vernehmen. „Wir werden mit Herrn Hofmann in Kontakt bleiben. Denn es wäre bedauerlich, wenn wir eine neue Bordanlage bauen und dann nur einen Teil herstellen können“, ergänzt Jens Gröger, für den das ein Wermutstropfen bei der Maßnahme ist. Weitere Informationen gab es zum Beleuchtungskonzept mit der Installation der Schinkelleuchten, im Bereich der Kaskaden werden Kandelaber-Leuchten aufgestellt.


Erste Etappe bis Mitte Dezember definiert


Dann stellte der Fachbereichsleiter die einzelnen Baufelder vor. „Start ist in der 34. Kalenderwoche, also Ende des Monats. Die Stadtwerke fangen an, den Kanal- und Straßenbau im westlichen Teil des Areals wollen wir noch in 2016 fast zum Abschluss bringen.“ Gebaut wird eine neue Regenwasserleitung. Arbeiten am Trinkwassernetz, am Gasnetz und an der Stromleitung folgen. „Die Bauzeit der ersten Etappe ist bis Mitte Dezember definiert“, so Jens Gröger. „Aber wir hoffen schon, bis kurz vor Weihnachten arbeiten zu können.“

Was die Verkehrslenkung und Verkehrssicherung betrifft, so übernimmt die Firma BAS aus Ludwigslust diese Aufgabe. Jens Gröger: „Wir werden Zeichen setzen, das Gros der Leute, die in die Baustelle wollen, so Fußgänger und Radfahrer, entsprechend wegzuleiten.“

Offiziell kommen die Bürger mit ihrem Pkw nicht in die Baustelle. „Die Anwohner müssen ausweichen auf Parkplätze, die wir ihnen als Sondernutzung in der Schlossstraße zur Verfügung stellen.“ Es gibt aber die Möglichkeit der Ausnahmeregelung, ein entsprechender Antrag kann bei der Ordnungsbehörde der Stadt gestellt werden. „Das Verkehrskonzept ist durchdacht“, so Jens Gröger, „Behinderungen durch Privat-Pkw sollten auf ein Minimum reduziert werden. Der Grundstückseigentümer wird dabei mitgenommen, er muss aber auch einiges erdulden.“

In der Bauphase wird eine geglättete Fahrbahn hergestellt, damit Fahrzeuge des Rettungsdienstes und Feuerwehr durchkommen. Auch die Müllentsorgung und Zustelldienste von Post und anderen Anbietern werden die Baustelle befahren können.

„Vor Beginn der Baumaßnahmen werden wir Handzettel austeilen“, der Fachbereichsleiter. „Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich ruhig an mich. Ich bin Ansprechpartner für alles und leite die Informationen dann an die Beteiligten weiter“, versprach Jens Gröger zum Abschluss den gut 40 Teilnehmern der Info-Veranstaltung.

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