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Neustadt-Glewe : „Ansichtssachen“ in der Galerie

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Auf der Burg in Neustadt-Glewe wird am Sonntag eine Ausstellung der Gruppe „Farbenzeit“ eröffnet.

„Das Bild muss noch ein bisschen höher...etwas mehr nach rechts...“ Hellmut Martensen und Museumsleiterin Britta Kley sind bei den letzten Handgriffen, dann hängt auch dieses Bild wie gewünscht an seinem Platz.

In der Galerie der Burg Neustadt-Glewe ist ab morgigem Sonntag die Ausstellung „Ansichtssachen“ zu sehen. Bürgermeisterin Doreen Radelow wird sie um 11 Uhr im Alten Haus eröffnen. Kurz zuvor schaute die Bürgermeisterin schon mal vorbei. Und nutzte die Gelegenheit zu einem Plausch mit dem Künstler Hellmut Martensen, der den Aufbau der Exposition begleitete, und Christa Schenk. Die Neustädterin ist Mitglied der Künstler-Gruppe „Farbenzeit“, welche die Ausstellung zeigt.

„Wir sind eine Gruppe von elf Stammleuten mit unterschiedlichsten Berufen“, sagt Christa Schenk. Die Künstler treffen sich bereits seit 1980. Fünf von damals sind auch heute noch dabei. Die anderen kamen im Laufe der Jahre dazu. Christa Schenk: „Vor etwa 15 Jahren gaben wir uns dann den Namen ,Farbenzeit’ – wegen der Ausstellungen.“ Zu sehen sein werden in der neuen Ausstellung „Ansichtssachen“ der Künstler, darunter Akt- und Landschaftsmalerei. Aber auch Skulpturen sind dabei.

In bewährter Weise half Britta Kley, in der Stadt verantwortlich für Burg, Museum und Stadtinfo, beim Aufbau der Ausstellung. „Ich freue mich, dass wir unseren Besuchern nun erneut eine so schöne Ausstellung präsentieren können“, sagt Britta Kley.

Ähnlich äußerte sich Bürgermeisterin Doreen Radelow: „Es ist toll, dass wir mit solchen Ausstellungen Künstlern eine Plattform geben können, ihre Werke vorzustellen.“ Zudem würde das dazu beitragen, die Burg, auf der zum Beispiel auch die BurgArt, das Fest und der Weihnachtsmarkt stattfinden, weiter zu einem kulturellen Zentrum der Stadt zu entwickeln.

Neustadt-Glewe stellt die Räumlichkeiten für die Ausstellung kostenlos zur Verfügung. Die Bürgermeisterin machte deutlich, dass dies und weitere freiwillige Leistungen der Stadt im Kulturbereich den Menschen zugute komme. Allerdings sei es hinsichtlich der Haushaltssituation immer auch ein Spagat zwischen der Frage „Was kann ich mir leisten, was möchte ich mir leisten?“

Die Ausstellung ist freitags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

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