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Ludwigsluster Tageblatt

18. Oktober 2017 | 00:40 Uhr

Grabow : Angler sorgen am Ufer für freie Sicht

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Mitglieder des Grabower Vereins „Onkel Bräsig“ e.V. trafen sich zum Arbeitseinsatz

von
erstellt am 23.Okt.2016 | 21:00 Uhr

Siegmund Grabow rückt am Ufer der 1. Lache mit der Astschere dem wildgewachsenen Japanischen Knöterich zu Leibe. Der Gewässerwart des Anglervereins „Onkel Bräsig“ e.V. Grabow war mit weiteren Mitstreitern der Einladung zum Arbeitseinsatz an der 1. und 2. Lache gefolgt. „Das sind unsere Vereinsgewässer“, sagte der Vorsitzende des Vorstands, Hans-Georg Grubba, der an diesem Sonnabend noch vom Pressewart Lutz Dohrmann und Martin Berschoner unterstützt wurde.

„Drei bis vier Mal im Jahr organisieren wir solche Pflegemaßnahmen, vor allem, wenn Veranstaltungen anstehen“, so Siegmund Grabow. Schade, dass an diesem trüben Herbsttag nur fünf Vereinsmitglieder aktiv mit zupackten, um Müll zu sammeln, Äste herunter zu schneiden, den Uferbereich vom Wildwuchs zu befreien sowie das Schilf zu schneiden. „Wir haben rund 210 Mitgieder, im Schnitt sind bei Veranstaltungen 30 bis 35 Leute dabei, die anderen sind dann mehr zahlende Mitglieder“, ergänzt Hans-Georg Grubba.

Die beiden Lache sind Nebenarme der Elde und dass diese überhaupt noch bestehen und als Angelgewässer genutzt werden können, ist ein Verdienst des Vereins. „Das sollte alles Weideland werden, da waren wir dagegen, ohne unseren Einsatz wäre die beiden Lachen nicht mehr erhalten“, so der Vorstandschef. Bei einem kleinen Rundgang am Ufer des Vereinsgewässers 1. Lache erzählt Hans-Georg Grubba auch von den Anstrengungen, den Fischbestand stabil zu halten. „Im Schnitt geben wir 1000 Euro pro Jahr für Fischbesatz aus. In diesem Jahr werden es sogar 2800 Euro sein, wir setzen Schlei, Karpfen und Zander ein.“ Der Verein „Onkel Bräsig“ e.G. ist Mitglied im Gebietsanglerverband Ludwigsluster Umland e.V., dem auch Vereine aus Neustadt-Glewe, Karstädt, Malliß und Eldena angehören. Die Grabower sind zwar mitgliederstark, doch der Altersschnitt liegt zwischen 40 und 60 Jahren. Nachwuchsgewinnung ist generell auch bei den Grabower Anglern, wie bei vielen anderen Vereinen ebenso, ein Problem. „Über unseren Jugendwart Eicke Dittrich wollen wir mit verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen junge Leute für unser Hobby und die Vereinarbeit begeistern“, so Hans-Georg Grubba. „So organisieren wir Jugendangeln über zwei Tage, von Freitag bis Sonnabendmittag, die Eltern sind natürlich mit dabei. Wir haben ein Zelt und Bänke und die Kinder und Jugendlichen können dann eine Nacht am Wasser verbringen.“

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