Ludwigslust : Angebot für Häuslebauer

Wer auf dem Areal an der Helene-von-Bülow-Straße bauen will, muss sich weiter gedulden.
Foto:
Wer auf dem Areal an der Helene-von-Bülow-Straße bauen will, muss sich weiter gedulden.

Neues Wohngebiet in Ludwigslust soll ab Juni erschlossen werden

von
15. Mai 2018, 05:00 Uhr

Lange hat es gedauert: Jetzt ist es (fast) soweit. Die Stadt Ludwigslust kann interessierten Häuslebauern wieder Grundstücke zum Kauf anbieten. Im Juni sollen die Erschließungsarbeiten für das künftige Wohngebiet am ehemaligen Wasserwerk nahe des Laascher Weges starten. Die Ausschreibung der Arbeiten von Abwasserzweckverband „Fahlenkamp“ und Stadt läuft. Die Stadtwerke lassen in Eigenregie Gas-, Wasser- und Stromleitungen verlegen, wie Jens Gröger, Fachbereichsleiter Tiefbau, im Bauausschuss informierte. Der Verkauf der insgesamt 13 Grundstücke soll in Kürze beginnen. „Wir werden alle Grundstücke an Familien bringen können“, so Jens Gröger. „Die ersten Fundamente können dort Anfang September geschüttet werden.“

Wer im geplanten Wohngebiet an der Helene-von-Bülow-Straße hinter dem Lindencenter bauen möchte, muss sich dagegen weiter gedulden. Dort musste die Stadt nach der zweiten öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes Nachforderungen von Behörden erfüllen. „Das Gutachten zur Lärmbelastung liegt inzwischen vor“, sagte Stefan Schiefele von der Stadtverwaltung im Ausschuss. Auch in Sachen Artenschutz musste die Kommune noch aktiv werden und Eidechsen, die auf dem Areal leben, umsiedeln. Die Nachforderungen haben zu Änderungen des Entwurfes des B-Planes geführt. „Deshalb muss er dann erneut öffentlich ausgelegt werden“, so Stefan Schiefele. Die Stadt hofft, dass das Verfahren bis Ende des Jahres abgeschlossen werden kann.

Das Wohngebiet an der Helene-von-Bülow-Straße hatte die Stadt bereits 2011 auf den Weg gebracht. Ursprünglich sollte dort schon 2016 gebaut werden. Doch die Erschließung konnte bisher nicht beginnen, weil der Bebauungsplan wegen der Nachforderungen noch nicht fertig und rechtskräftig ist. Die Mittel für den ersten Teil der Erschließung des Gebietes sind im städtischen Haushalt für dieses Jahr eingeplant.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen