Ludwigslust : Andrang auf Lehrstellen beim Kreis

Erinnerungsfoto: Die neuen Auszubildenden mit Mitarbeitern aus der Kreisverwaltung.
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Erinnerungsfoto: Die neuen Auszubildenden mit Mitarbeitern aus der Kreisverwaltung.

Rund 180 Bewerbungen für Ausbildung in der Verwaltung / Neun junge Leute erhalten Verträge / Gute Chancen auf Übernahme

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24. August 2015, 16:46 Uhr

Neun haben die Hürde geschafft und sich unter rund 180 Bewerbern durchgesetzt. Sabine Ziegler, Lucas Straßer und Conrad Hans Talg beginnen eine duale Ausbildung mit Studium in der Kreisverwaltung Ludwigslust-Parchim, Lukas Manke erlernt den Beruf als Geomatiker. Anja Bergmann, Julia Junker, Stefanie Zengel, Kevin Hinrichs und Marco Lagoski werden Verwaltungsfachleute.

Am Montag übergab Landrat Rolf Christiansen bei einer kleinen Feierstunde im Solitär der Kreisverwaltung in Parchim an die jungen Leute die Berufsausbildungsverträge und ernannte die drei Anwärter für den gehobenen Dienst zu Beamten auf Widerruf.

Das Interesse an einem Job in der Verwaltung ist groß. Knapp 180 Bewerbungen gab es für fünf Lehrstellen als Verwaltungsfachleute, für einen einzigen Ausbildungsplatz als Geomatiker und für drei Stellen in der dualen Ausbildung.

„Wir erwarten Leistung und Einsatzbereitschaft“, ermunterte Landrat Christiansen die jungen Leuten, die sich bei dem Auswahlverfahren durchgesetzt hatten. Dann lockt am Ende der Ausbildung auch ein   Arbeits-platz in der Kreisverwaltung.

1040 Mitarbeiter seien an den beiden Verwaltungsstandorten Parchim und Ludwigslust beschäftigt, so der Landrat. Der Stellenplan sieht eine Reduzierung auf knapp unter 1000 vor. Doch in den nächsten Jahren reduziere sich die Zahl der Kollegen, weil viele in den Ruhestand gehen. Es werde ein Problem, die frei werdenden Stellen neu zu besetzen, so der Landrat.

Christiansen gab dem Verwaltungsnachwuchs die Prämisse auf den Weg: „Wir arbeiten lösungsorientiert. Natürlich müssen Lösungen dem Gesetz entsprechen.“ Der Grundgedanke: Nicht sagen, so geht es nicht, sondern sich die Frage stellen: Wie können wir dem Antragsteller helfen, zu seinem Ziel zu kommen. Christiansen: „Wir haben im Interesse der Menschen zu arbeiten.“ Als eine Herausforderung bezeichnete Christiansen die Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Hierzu forderte der Landrat auf, „jeden so zu behandeln, wie man auch selbst behandelt werden möchte“.

In der Kreisverwaltung absolvieren derzeit insgesamt 30 junge Frauen und Männer eine Ausbildung, darunter 21 Auszubildende, acht Anwärterinnen und Anwärter sowie eine Umschülerin zur Verwaltungsfachangestellten.

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