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Ludwigsluster Tageblatt

22. Oktober 2017 | 06:46 Uhr

Gross Laasch : Ampel soll Kreuzung entschärfen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Lichtsignalanlage auf der B 191 zwischen Ludwigslust und Neustadt-Glewe soll Ende Juli Probebetrieb aufnehmen

von
erstellt am 24.Jun.2014 | 07:00 Uhr

Die Masten stehen schon, jetzt müssen nur noch Strom und Leuchten her. Dann wird diese Straßenkreuzung hoffentlich sicherer.

Bei Groß Laasch zwischen Ludwigslust und Neustadt-Glewe kreuzen sich die B 191 und eine Kreisstraße. Die Geschwindigkeit auf der Bundesstraße ist hier auf 60 km / h begrenzt, ein „Starenkasten“ blitzt Schnellfahrer, Verkehrszeichen regeln eindeutig, wer auf der Haupt- und wer auf der Nebenstraße ist.

Half alles nichts: Immer wieder krachte es auf der Kreuzung, zuletzt am Freitag vergangener Woche (SVZ berichtete). Doch jetzt sollen Ampeln Abhilfe schaffen und die Kreuzung endlich sicher machen. Die Masten für die Ampeln stehen bereits seit einiger Zeit.

Dieter Greßmann, Leiter des Dezernats Betrieb und Verkehr im Straßenbauamt Schwerin, sagt: „Die Unfallhäufung führte zu der Entscheidung, hier eine Lichtsignalanlage aufzustellen.“ Als Alternative sei auch ein Kreisverkehr im Gespräch gewesen. Doch die Ampelanlage sei die bessere und sicherere Art, so Dezernatsleiter Greßmann. Immerhin: Die Ampelanlage an der Kreuzung ist mit nur 63 000 Euro preiswert gegenüber mindestens 300 000 Euro, die ein Kreisverkehr gekostet hätte. Die Kosten teilen sich Bund und Landkreis.

Bis Mitte Juli diesen Jahres soll die Lichtsignalanlage fertig sein. „Jetzt muss noch die Stromleitung für die Ampeln gelegt und die Elektronik eingesetzt werden“, erläutert Dietmar Greßmann. „Ende Juli kann dann der Probebetrieb der Anlage starten.“

Bürgermeister Markus Lau aus Groß Laasch sagt: „Ich bin absolut froh, dass die Ampel jetzt endlich kommt. Denn die Kreuzung ist unübersichtlich und es knallt oft.“ Das bestätigt auch die Polizei. Sprecher Klaus Wiechmann von der zuständigen Polizeiinspektion Ludwigslust: „Die Kreuzung ist seit längerer Zeit ein Unfallschwerpunkt.“

 

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