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Ludwigsluster Tageblatt

22. November 2017 | 17:49 Uhr

ludwigslust : Alternative marschieren nach vorn

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Wählergemeinschaft AfL zieht auf Anhieb mit sechs Sitzen ins Stadtparlament und mit einem in den Kreistag

von
erstellt am 26.Mai.2014 | 21:00 Uhr

Die Würfel sind gefallen. In der Ludwigsluster Stadtvertretung hat sich einiges verändert. Der bisherige Stadtpräsident Helmut Schapper von der CDU hat die meisten Stimmen geholt. „Es ist eine spannende Konstellation. Ich sehe in dem Ergebnis eine Verpflichtung, noch enger zusammenzurücken. Die Akteure sind in ihren Vorstellungen oft gar nicht so weit auseinander. Vielleicht ist dies ein Signal, in der Sache noch enger zusammenzuarbeiten. Das hat in der Vergangenheit bereits geklappt. Von jeder Seite kam etwas. Ich bin davon überzeugt, dass das vom Wähler honoriert wird“, sagt Helmut Schapper. „Ich wünschte mir, dass es noch mehr gelingt, die Bürger bereits im Vorfeld in Entscheidungen einzubeziehen. Dafür werde ich weiter arbeiten. Heute ist es mir ein Bedürfnis allen Wählern, die mir ihre Stimme gegeben haben, zu danken. Ich werde dafür kämpfen, das Vertrauen zu rechtfertigen“, so Helmut Schapper weiter.

Als Herausforderung für die Sacharbeit sieht Detlef Müller das Wahlergebnis. Der SPD-Politiker hatte das zweithöchste Stimmenergebnis erreicht.

Der eigentliche Kracher aber ist das sensationelle Abschneiden der Wählergruppe „Alternative für Ludwigslust“ (AfL). Sie ist zum ersten Mal angetreten. Das beste Stimmergebnis erzielte Heiko Böhringer, der für die Wählervereinigung auch in den Kreistag einziehen wird. „Mir geht es darum, dass Entscheidungen transparenter werden. Im Kreistag werde ich mich vor allem für die wirtschaftliche Entwicklung stark machen. Die Windkraft ist ein großes Thema. Es ist wichtig, dass im Regionalen Planungsverband Leute mit Sachverstand mitarbeiten und nicht das Parteibuch die dominierende Rolle spielt“, so Heiko Böhringer.

Bei den Linken hat Melitta Roock die meisten Stimmen eingefahren. „Wir müssen schnell zueinander finden und sachlich zusammenarbeiten. Konstruktivität im Sinne der Bürger ist gefragt. Ein Nein in der Sacharbeit nur aus Prinzip gibt es mit mir nicht“, unterstreicht Melitta Roock.

Die Weichen sind nach diesen Aussagen in Richtung interfraktionelle Sacharbeit gestellt. Was am Ende davon bleibt, werden die kommenden fünf Jahre zeigen.

 

 

 

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