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Ludwigsluster Tageblatt

17. November 2017 | 20:38 Uhr

Ludwigslust : Als Top-Azubi im Alltag beweisen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Simon Jovanowski startet als jahrgangsbester Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik bei Firma Düde ins Berufsleben

von
erstellt am 23.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Mario Düde freute sich, als Simon Jovanowski bei der feierlichen Gesellenfreisprechung der Kreishandwerkerschaft Westmecklenburg-Süd des Winterhalbjahres 2017 in der Aula des Regionalen Bildungszentrums nach vorne trat. Und Meister Düde hatte gleich doppelt Grund zur Freude. Nicht nur, weil der 20-jährige Simon, der aus Bresegard bei Eldena stammt, aber jetzt in Ludwigslust lebt, mit guten Noten seinen Gesellenbrief erhielt. Sondern auch, weil der junge Mann, den der Elektromeister aus Glaisin in den vergangenen Jahren betreut hatte, zu den drei Jahrgangsbesten in der Ausbildung zum Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik gehört. „Das ist schon ein schönes Gefühl für uns als Ausbildungsbetrieb“, sagte Meister Düde, als er sich gemeinsam mit Simon und der SVZ zu einem Ortstermin an der Baustelle seiner neuen Filiale in Ludwigslust traf.

Simon selbst kam eher durch Zufall zu seinem Beruf. „Ich habe einen Bereich gesucht, der mich interessiert und in dem ich handwerklich etwas machen kann“, so der 20-Jährige. Und nun hat er es geschafft, nach dreieinhalbjähriger Ausbildung hat er mit der Gesamtnote 2 abgeschlossen. „Das ist super“, lobte Mario Düde.

Zu den Aufgaben eines Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik gehört nicht nur die Montage von Steckdosen und Lichtschaltern oder Sicherungen. Vielmehr steht im Mittelpunkt dieses Berufsbildes, komplexe energietechnische Anlagen, elektronische Steuer- und Regelsysteme zu installieren. Diese Systeme findet man beispielsweise zur Raumklimaregelung, aber auch in Alarmanlagen oder bei Türkontrollsystemen, also in der Regel in großen Gebäuden.

Wie schafft man es, Jahrgangsbester zu werden? Simon: „Zu allererst einmal großes Interesse für die Sache zeigen und dann ist das auch eine Frage der Einstellung, was man an sich selbst für Ansprüche stellt, was man aus sich machen will.“

Sein Meister denkt schon voraus und hat eine weitere Herausforderung im Blick. „Durch die Auszeichnung als Jahrgangsbester hat Simon die Chance, beim Wettbewerb der Kreishandwerkerschaft Süd-Westmecklenburg teilzunehmen, wo dann im August/September die Besten aus ganz Mecklenburg-Vorpommern ermittelt werden. Wenn er denn möchte, kann er sich anmelden“, so Mario Düde. „Klar, da würde ich schon mitmachen wollen“, antwortete Simon, der sich auch gut vorstellen könnte, eine weiterführende Ausbildung zum Techniker für Automatisierungssystem zu absolvieren – mit einem möglichen Abschluss als Meister oder Ingenieur. Doch das ist noch Zukunftsmusik, jetzt ist Simon erst einmal in der Firma gefordert. „Für Simon ist es wichtig, seine in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis umzusetzen“, betont Mario Düde. Und schaut sich gemeinsam mit seinem jungen Mitarbeiter die Baupläne für die Gebäude der Firma Elektro Düde in der Bauernallee 34 an. „Wir wollen im Sommer dieses Jahres unseren neuen Standort beziehen“, so Mario Düde, der mit seinem Firmensitz aber in der Lindenstraße in Glaisin bleiben wird. „Die Nachfrage ist gut, wir sind mit Aufträgen im Neubau und in der Altbausanierung sowie bei Sanierungsvorhaben der öffentlichen Hand gut dabei. Wir wollen uns aber vergrößern, am alten Standort in Glaisin sind wir sehr beengt. Hier in der Bauernallee entstehen Büro-, Sanitär- und Aufenthaltsräume sowie ein Lager und Garagen“, erläuterte der Elektromeister die Pläne im Detail. Mario Düde, der im April 2000 das Unternehmen als GbR gründete, ehe es dann 2012 eine GmbH wurde, erhofft sich mit dem neuen Standort noch mehr Kundennähe und einen noch größeren Kundenstamm.

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