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Ludwigsluster Tageblatt

18. November 2017 | 22:54 Uhr

Dömitz : Aldi will noch 2017 eröffnen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Wegen Änderung des Konzeptes verzögerte sich der Neubau in Dömitz. In Ludwigslust hakt es weiter

svz.de von
erstellt am 05.Okt.2017 | 09:00 Uhr

Länger als gedacht müssen die Dömitzer auf ihren neuen Aldi-Markt warten. Nach dem Abriss des alten Gebäudes im Januar dieses Jahres hatte zwar der Bau des neuen Marktes an gleicher Stelle begonnen, doch aus der ursprünglich für August geplanten Eröffnung wurde nichts. Grund sind Änderungen in der Planung.

„Im Laufe des Jahres haben wir das Konzept unserer neuen Aldi-Märkte überarbeitet und optimiert“, erklärte Doreen Mundt im Auftrag der Geschäftsleitung der Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft mit Sitz in Wittstock. „Um auch in Dömitz einen Aldi-Markt nach neuestem Standard zu errichten, haben wir uns während der Bauphase entschlossen, die Planung zu überarbeiten, die bereits erteilte Baugenehmigung zu korrigieren, um den Markt nach dem neuesten Stand zu errichten.“

Die Änderungen hatten zur Folge, dass Planung und Statik komplett überarbeitet wurden und eine neue Genehmigung bei der zuständigen Behörde eingeholt werden musste. „Aus diesem Grund gab es im Bauablauf erhebliche Verzögerungen, was dazu geführt hat, dass wir die ursprünglich geplante Eröffnung im August nicht sicherstellen konnten“, so Doreen Mundt.

Inzwischen geht es auf der Baustelle an der Roggenfelder Straße aber sichtbar voran. Die Männer von der RZ Pritzwalker Bau GmbH haben die Rampe für die Lieferanten-Lkw betoniert, Stützen für die Wände errichtet und Grundleitungen verlegt. Auch die Bodenplatte ist nunmehr fertig. „Wir gehen davon aus, dass wir unseren Markt Anfang Dezember eröffnen werden, sofern die Witterung dies zulässt“, so die Aldi-Geschäftsleitung. Man bedauere die Verzögerung beim Bau. „Wir hoffen, mit der Eröffnung des Marktes unsere Kunden in Dömitz wieder begrüßen zu dürfen.“

Auch in Ludwigslust beabsichtigt Aldi nach wie vor, gemeinsam mit dem Eigentümer der Immobilie, einen modernen Markt zu errichten. Doch im vergangenen Jahr wurde bereits zum zweiten Mal ein Bauantrag – in diesem Fall für einen Markt mit einer Verkaufsfläche von 1060 Quadratmetern – abgelehnt (SVZ berichtete). Als Grund wurde angeführt, dass die geplante Geschossfläche des Gebäudes deutlich größer als beim vorhandenen Gebäude ist. Gegen die Ablehnungen hat die Unternehmensgruppe Saller als Immobilieneigentümer vor dem Verwaltungsgericht Schwerin geklagt. „Einen Termin für die Verhandlung gibt es aber noch nicht“, so Mitarbeiter Martin Foerder. Er sei auch zu einem Gespräch beim Fachdienst Bauordnung des Landkreises gewesen. „Aber eine Einigung war nicht möglich. Die Genehmigungsbehörde bleibt bei ihrer Auffassung. Wir haben eine andere, und nun muss ein Dritter entscheiden“, so Foerder.

 

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