Dambeck : Aha-Effekt an Landesgrenze

Der Ernteumzug stoppte in der Dorfmitte. Dort enthüllte Bürgermeister Wolfgang Schmidt (r.) den Gedenkstein.
Der Ernteumzug stoppte in der Dorfmitte. Dort enthüllte Bürgermeister Wolfgang Schmidt (r.) den Gedenkstein.

Gemeinde Dambeck erinnert mit Gedenkstein an das eigene Jubiläum

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24. September 2018, 18:16 Uhr

Der Ernteumzug war noch nicht lange unterwegs, da hielt er schon wieder. Aus gutem Grund. Mitten im Dorf sollte ein Gedenkstein enthüllt werden, der an das Jubiläum der Gemeinde Dambeck erinnern soll. Vor zwei Jahren war das 650-Jährige gefeiert worden.

Der Stein soll aber nicht nur an das Jubiläum erinnern. „Wir wollen auch unsere Dankbarkeit und Demut zeigen, dass wir als Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren viele Fördermittel bekommen haben“, sagte Wolfgang Schmidt kurz vor der Enthüllung. Dadurch hätten die vorherige Bürgermeisterin und die Gemeindevertretung viele Projekte anschieben können, erklärte der Bürgermeister und verwies auf den sanierten Speicher. Gedenkstein, Fahne des Ortes und Mecklenburg-Fahne sollen in der Gemeinde direkt an der Grenze zum Nachbarland Brandenburg bei Vorbeifahrenden gleich für den Aha-Effekt sorgen, dass sie die Landesgrenze passiert haben.

Wolfgang Schmidt dankte allen, die zum Projekt beigetragen haben. Den Stein sponserte die Firma Perleberger Tiefbau. Die Jahreszahlen können zum Teil ausgetauscht werden. „Unser Leben ist endlich, so ein Stein nicht“, meinte der Bürgermeister. Die Idee dafür hatte er aus Picher mitgebracht, wo vor zwei Jahren zum 725-jährigen Jubiläum ein solcher Gedenkstein enthüllt worden war.

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