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Ludwigsluster Tageblatt

18. Oktober 2017 | 13:25 Uhr

Abschied, Ankunft und Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Beim Abwasserzweckverband Fahlenkamp gab es dreifachen Grund zum Feiern: Geschäftsführerwechsel und 20. Jubiläum

svz.de von
erstellt am 23.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Es gab mehrfachen Grund zu feiern. Der in Ludwigslust, Grabow und Groß Laasch agierende Abwasserzweckverband Fahlenkamp wird 20, sein scheidender Geschäftsführer Otto-Karl Paesel geht in den Ruhestand und der neue Verwaltungschef Lars Römhild beginnt ab Montag, eigenständig seine Verantwortung in dem Unternehmen wahrzunehmen. Der Jagdsaal des Schlosses mit seiner angrenzenden Terrasse bot den würdigen Rahmen für den Anlass.

„Der AZV Fahlenkamp ist ein kleiner Verband mit einer hochmodernen Anlage der Abwasserbeseitigung“, sagt Verbandsvorsteher Stefan Sternberg, Bürgermeister der Stadt Grabow. Es gibt 29 Pumpwerke, 28 Niederschlagswasseranlagen, insgesamt 143 Kilometer Leitungen in den drei zum Verband gehörenden Kommunen. Rund 20 000 Einwohner nehmen die Dienstleistungen des Verbandes in Anspruch. Seit 2000 schreibt Fahlenkamp durchweg positive Jahresergebnisse. Zu den Zahlen, die eine solide aufgestellte Körperschaft unterstreichen, gehört auch die gute Eigenkapitalausstattung von 65,4 Prozent.

Sowohl Verbandsvorsteher Sternberg als auch sein Vorgänger im Amt Ulrich Schult unterstreichen, dass die guten Ergebnisse maßgeblich mit dem Wirken des Betriebsleiters Otto-Karl Paesel verbunden sind. Dieser ist ein „alter Hase“, wenn es um Wasser und Abwasser geht. 1975 hat Paesel beim damaligen VEB Wasserversorgung angefangen.

Nach Auffassung des Landrates Rolf Christiansen gehören die Aufgaben der Daseinsvorsorge, worunter auch die Wasserversorgung und Abwasserbehandlung zählen, in die öffentliche Hand. „Sie sind Gebühren finanziert, die Zahler sind die Bürgerinnen und Bürger. Da geht es nicht an, dass hohe Gewinnspannen eingerechnet werden. Man muss die Gebühren so halten, dass sie erträglich sind“, so der Landrat. Die diesbezüglichen Entscheidungen zum Zweckverband in den letzten Jahren seien richtig gewesen.

Während Otto-Karl Paesel nun in den Ruhestand geht, übernimmt sein Nachfolger Lars Römhild die Geschäfte des Betriebsleiters im Abwasserzweckverband. Der 40-Jährige stammt aus dem Uecker-Randow-Kreis und lebt derzeit mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern in der Nähe von Rostock. „Wir wollen jedoch kurz- oder mittelfristig unseren Lebensmittelpunkt in die hiesige Region verlegen“, so Römhild. Er ist Bankkaufmann, Versicherungsfachmann und Diplom-Betriebswirt. Einige Jahre arbeitete Römhild als stellvertretender Geschäftsführer eines Entsorgungsfachbetriebes für Elektroschrott. „Die Abfallentsorgung im grundsätzlichen Sinne ist mir also nicht gänzlich unbekannt“, sagt Lars Römhild. Nun erobert er sein neues Aufgabenfeld am Ludwigsluster Wasserturmweg.

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