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Ludwigslust : Abrissplan für Halle bewegt Gemüter

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Die Stadt Ludwigslust will 2013 die Sporthalle am Frieseweg abreißen. Damit droht dem Fanfarenzug schon wieder der Verlust seines Probenraumes.

svz.de von
erstellt am 26.Aug.2012 | 07:19 Uhr

Ludwigslust | Der geplante Abriss der Sporthalle im Ludwigsluster Frieseweg bewegt die Gemüter. Dem Ludwigsluster Fanfarenzug beispielsweise droht ein weiteres Mal der Verlust des Probenraumes. Das spiegelte sich auch auf der letzten Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Ludwigsluster Stadtvertretung wider.

Die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Petra Billerbeck erklärt den Standpunkt der Stadt. Sie beschäftigt sich bereits seit längerem mit der Gestaltung des Geländes rund um den Frieseweg. "Besonders durch die gute Lage des Geländes direkt in der Stadt ist eine hohe Nachfrage vorhanden", sagt sie. Es seien bereits 13 Bauplätze bestellt. Hinzu kommt laut Billerbeck, dass sich durch weitere Sporthallen, zum Beispiel in der Techentiner Straße, die Lage dermaßen gebessert habe, dieses Projekt nicht weiter aufzuschieben.

"Die Halle kann noch das gesamte Schuljahr 2012/13 genutzt werden und wird dann abgerissen", stellt die stellvertretende Bürgermeisterin klar, die bereits einen eventuellen Baubeginn neuer Objekte für das Jahr 2014 ins Auge fasst. Allerdings ist es deshalb bereits jetzt nötig, sich mit den derzeitigen Nutzern der Halle zu beschäftigen. Denn obwohl sich die Halle in einem schlechten Zustand befindet, wird sie noch häufig von Schul- und Freizeitgruppen genutzt. "Auch nach dem Abriss werden wieder alle Nutzer im Stadtgebiet unterkommen, doch gibt es für den Fanfarenzug noch keine endgültige Lösung", räumt Petra Billerbeck ein. Neben dem großen Platzbedarf spielt hierbei besonders der Versicherungsschutz der Instrumente eine entscheidende Rolle. Die Mitglieder des Fanfarenzuges schildertenn den Ausschussmitgliedern ihre Probleme. "Viel Platz" und "abgetrennte Räume" werden benötigt war die einstimmige Meinung. Abschließend richteten sie einen Appell direkt an Petra Billerbeck: "Wir möchten wissen, wie es weiter geht oder sollen wir auf der Straße spielen?".

Petra Billerbeck konnten die Mitglieder allerdings etwas beruhigen. "Kommen sie im Rathaus vorbei, dann führen wir intensive Gespräche mit allen Beteiligen und werden eine Lösung finden und diese konkret festmachen." So sei zum Beispiel ein Umzug auf das Gelände der Fritz-Reuter-Schule denkbar.


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