Grabow : A 14: Jetzt wird asphaltiert

Gestern Mittag über der künftigen Anschlussstelle  „Grabow“ auf der A14.  Hier werden pro Tag etwa zwei Kilometer asphaltiert.
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Gestern Mittag über der künftigen Anschlussstelle „Grabow“ auf der A14. Hier werden pro Tag etwa zwei Kilometer asphaltiert.

Seit Mittwoch rollt der Fertiger bei Anschlussstelle „Grabow “ / Freigabe des Teilstücks Ende 2015 geplant

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03. Juli 2014, 07:00 Uhr

Knapp zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich für die A 14 in MV haben in dieser Woche die Asphaltierungsarbeiten begonnen. Südlich an der Anschlussstelle „Grabow“ rollen seit Mittwoch die schweren Maschinen und verteilen das heiße Asphaltgemisch auf den Fahrbahnen. Manfred Borowy, stellvertretender Projektleiter für die A 14 war erst gestern wieder an der Strecke unterwegs. „Klopf auf Holz“, sagt der Mann vom Schweriner Straßenbauamt. „Der Bau läuft ziemlich glatt. Ohne viel Aufregung.“ Die Firmen könnten sauber durcharbeiten. Bleibt es dabei, dann stünde der Fertigstellung Ende 2015 nichts im Weg. Borowy ist die fast 17 Kilometer lange Baustelle vom Schweriner Kreuz bis kurz hinter die B 5 bei Grabow gestern abgefahren. Allein zwölf Brücken sind auf diesem Abschnitt geplant: eine Wildbrücke zwischen der K 38 und der L 071, zwei Bahnbrücken für die Strecken Hamburg-Berlin und Ludwigslust-Parchim, fünf Autobrücken, drei Brücken über Gräben und Kanäle und eine über die A 24 am Kreuz Schwerin. Die Fahrbahn vor und hinter der künftigen Anschlussstelle Grabow ist das erste asphaltierte Stück der A 14 auf Mecklenburger Seite. Die Arbeiten für die erste Tragschicht sind gestern Abend abgeschlossen worden. Im September folgen dann die nächsten drei Schichten. Auf dem größten, fast 13 Kilometer langen Abschnitt zwischen Grabow und dem Schweriner Kreuz laufen noch die Erdbau- und Entwässerungsarbeiten. Die Fahrbahn wird erst nächstes Jahr gebaut, hier wird allerdings wegen der Wirtschaftlichkeit betoniert. Nur ein kurzer Abschnitt nördlich hinter der ICE-Bahnstrecke werde aus Lärmschutzgründen asphaltiert. Neben den drei Anschlussstellen „Schweriner Kreuz“, „Ludwigslust“ und „Grabow“ erhält die A 14 im Landkreis auch den beidseitigen Parkplatz „Ludwigsluster Kanal“ zwischen der K 38 und der L 071. Der wird allerdings ganz zum Schluss gebaut, damit die Fläche noch als Lager und Rangierplatz genutzt werden kann.

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