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Ludwigslust : A 14: Ideen für die Region bündeln

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Beim ersten Forum zum „Regionalen Entwicklungskonzept“ in Ludwigslust trafen sich mehr als 70 Politiker, Unternehmer und Bürger

von
erstellt am 27.Okt.2014 | 07:00 Uhr

Der Auftakt ist vollzogen, mit dem ersten Forum zum „Regionalen Entwicklungskonzept REK A14“ sind am Montagabend in der Stadthalle Ludwigslust die Weichen für die Zukunft gestellt worden. Das Fazit nach gut drei Stunden: Vieles wurden zusammengetragen, was die Städte und Kommunen nach vorne bringen kann, damit alle gleichermaßen Nutzen aus diesem einmaligen Projekt mit dem Bau der A14 ziehen können, wie es Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg zusammenfasste. „Wichtig ist, dass wir als Städte und Kommunen an der A14 gemeinsam auftreten, uns gemeinsam gut präsentieren.“ Mehr als 70 Akteure aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung und interessierte Bürger diskutierten und berieten mit den Experten des Beratungsunternehmens Cima Lübeck über die Chancen der neuen Autobahnanbindung an die A14. Damit der Prozess frühzeitig in Gang gesetzt werden kann, hatten die Kommunen in der Region des Städtedreiecks Ludwigslust, Neustadt-Glewe und Grabow bereits im Jahr 2013 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Auf der Basis dieser Kooperation und mit Unterstützung einer Förderung aus Zuwendungen für den Aufbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur nach der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) wird nun das „Regionale Entwicklungskonzept REK A14“ finanziert. Das Gebiet des REK A14 umfasst die Städte Ludwigslust, Neustadt-Glewe und Grabow, die Gemeinde Brenz, den Ortsteil Fahrbinde der Gemeinde Rastow sowie die Gemeinden Wöbbelin und Groß Laasch. Gemeinsam mit dem Landkreis Ludwigslust-Parchim sind die sieben Kommunen die Träger des REK. „Ich freue mich, dass es uns nun gelungen ist, als Städtedreieck in dieser Sache gemeinsam voranzugehen und der Landkreis Ludwigslust-Parchim federführend dieses Projekt begleitet“, sagte Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Uwe Mantik, Geschäftsführer des Instituts für Regionalentwicklung bei Cima, mit seinen Mitarbeitern eine Bestandsanalyse vorgetragen. Dabei wurden Stärken und Schwächen der Region von Infrastruktur, Verkehrsanbindung, Fachkräftesituation, Abwanderung bis hin zu Gewerbeflächenpotenzialen und Ansiedlungsmöglichkeiten und vieles mehr vorgestellt. „Mit der A 14, der Fehmarnbelt-Querung und der Metropolregion Hamburg werden viele Erwartungen verknüpft“, erklärt Uwe Mantik. Aber es waren nicht nur reine Fachvorträge, die an diesem Abend in der Stadthalle Ludwigslust gehalten wurden. Die Teilnehmer des Forums konnten auch selbst aktiv werden, sich mit ihren Anregungen und Vorschlägen einbringen. Dazu gab es an drei Punkten in der Stadthalle Info-Stände zu Rahmenbedingungen, Standorten und Leitbranchen der REK-Region. Es gab auf freien Flächen an den Tafeln auch ausreichend Gelegenheit, Ideen für die weitere Entwicklung dieser Bereiche aufzuschreiben.

Wer beim Forum nicht dabei sein konnte, kann im Internet unter www.rek-A14.de an einer Online-Befragung teilnehmen. Die drei Regionalforen bauen inhaltlich aufeinander auf. Am Montagabend ging es in Ludwigslust um Ziele und Potenziale. Beim zweiten Forum am 19. November um 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Grabow geht es dann um Maßnahmen und Handlungskonzept. Beim dritten REK A14-Forum in Neustadt-Glewe, das am 9. Dezember, auf der Burg stattfindet, stehen die Organisationsstrukturen zur Umsetzung im Mittelpunkt. „Bis Ende Januar 2015“, so Uwe Mantik. „sollen die konkreten Ergebnisse dieses Projekts vorliegen.“

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