Brenz : A 14 für neue Gewerbe nutzen

In Brenz gibt es freie Gewerbeflächen: das Gebiet hinter dem Solarpark bzw. der Biogasanlage. Fotos: muen/archiv
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In Brenz gibt es freie Gewerbeflächen: das Gebiet hinter dem Solarpark bzw. der Biogasanlage. Fotos: muen/archiv

Brenz macht beim „Regionalen Entwicklungskonzept REK A14“ mit / Viele freie Flächen im Gewerbegebiet

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19. November 2014, 07:00 Uhr

Noch wird gebuddelt und gebaut. Bevor die ersten Fahrzeuge über die neue A 14 rollen, wird noch einige Zeit vergehen. Doch schon jetzt gibt es Überlegungen, wie die Anbindung an die Autobahn für die Region genutzt werden kann. Ausdruck dessen ist das „Regionale Entwicklungskonzept REK A14“. Beteiligt sind die Städte Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe sowie mehrere umliegende Gemeinden (SVZ berichtete).

Gegenüber SVZ begründete jetzt der Brenzer Bürgermeister Henry Topp, warum die Gemeindevertretung beschlossen hat, beim „REK A14“ mitzumachen. „Wir haben über einen Zeitraum von gut 20 Jahren über 240 000 Euro Planungskosten in unser Gewerbegebiet gesteckt“, sagt Topp. „Nur haben wir seit 2002 lediglich drei oder vier Anfragen auf Ansiedlung erhalten. Manchmal beschlich uns das Gefühl, als würden uns alle Investoren irgendwie nicht mögen. Jedenfalls gab es im Amt Neustadt-Glewe viele Ansiedlungen, nur in Brenz und Blievenstorf nicht.“

Trotzdem sind die Brenzer stolz, dass es in der Gemeinde viele Eigenheimbauer gab und gibt, auch viele Betriebe, darunter über 50 angemeldete Kleinunternehmen, aber eben nur wenige im Gewerbegebiet. Henry Topp: „Deshalb denkt die in diesem Jahr gewählte Gemeindevertretung darüber nach, die noch freien Flächen hinter dem Solarpark zu entwickeln. Dazu kommt, dass in 15 Jahren der Solarpark, der eine Laufzeit von 20 Jahren hat, auch schon wieder Geschichte ist und weitere Gewerbeflächen frei werden. Vielleicht lässt sich gemeinsam im Amt etwas entwickeln. Deshalb hat die Gemeindevertretung beschlossen, dem Planungsverbund beizutreten. Ich möchte alle Einwohner im Amt ermuntern, mitzumachen und ihre Gedanken per Internet oder direkt an ihre Gemeindevertreter oder Bürgermeister weiterzugeben. Die Frage ist, was wir gemeinsam entwickeln können.“

Das zweite Forum zum REK A14“ findet am heutigen Mittwoch (19 Uhr) im Mehrgenerationenhaus in Grabow statt.

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