Grabow : A 14: Brücke schließt letzte Lücke

Noch können die Ausflügler auf der Müritz-Elde-Wasserstraße die Aussicht aufs Eldetal genießen. Ab 2017 schippert der Dampfer genau an dieser Stelle unter der A 14 hindurch. Fotos: Hennes (6)
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Noch können die Ausflügler auf der Müritz-Elde-Wasserstraße die Aussicht aufs Eldetal genießen. Ab 2017 schippert der Dampfer genau an dieser Stelle unter der A 14 hindurch. Fotos: Hennes (6)

Heute Baustart für letzten Abschnitt in MV bei Grabow

svz.de von
23. Juni 2015, 21:00 Uhr

Es wird mit Sicherheit das anspruchsvollste Teilstück der A 14 in MV: die 500 Meter lange Eldetalbrücke bei Grabow. Sie ist das Kernstück des letzten elf Kilometer langen Autobahnabschnitts auf Mecklenburger Seite und führt die A 14 auf Großbohrpfählen über die Alte Elde, das Tal und den Elde-Müritz-Kanal.

Heute haben Christian Pegel, Minister für Infrastruktur und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, den Baustart für das Großprojekt mit dem ersten Spatenstich gegeben. Vor hunderten Gästen, darunter Projektleiter, Ingenieure, Bauleiter, auch Anwohner, Bürgermeister und Landtagspolitiker. „Mit diesem letzten Teilstück ist ein engmaschiges Netz im Land geworfen, das die Menschen und auch die Wirtschaft verlässlich von A nach B bringt“, so Ferlemann. MV verfüge damit über eine vorbildhafte Infrastruktur und eine Hinterlandanbindung für die Häfen in Wismar, Rostock, Lübeck und Hamburg. Verkehrsminister Christian Pegel vergleicht die A 14 mit einem „Bypass“: „Sie generiert nicht nur Verkehr, sondern auch Wirtschaft, die sich hoffentlich schnell entlang der Trasse ansiedelt.“

Der neue Abschnitt wird Landesstraßen, Kreisstraßen, Verbindungswege und den Meynbach kreuzen. Vorgesehen sind eine Wildwechselbrücke und neun weitere Brücken als Überführungs- bzw. Unterführungsbauwerke. Geplant ist auch eine unbewirtschaftete Rastanlage mit WC.

Der 101 Millionen Euro teure Abschnitt soll Ende 2017 fertig gestellt sein und damit die Lücke zwischen den Abschnitten A 24 und Grabow sowie dem brandenburgischen Abschnitt zwischen Karstädt und Groß Warnow schließen. Diese beiden Abschnitte sollen bereits im Dezember dieses Jahr freigegeben werden.

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