Lindencenter in Ludwigslust : Mitmachaktion mit ganz viel Herz

von 27. November 2020, 16:43 Uhr

svz+ Logo
Ein Weihnachtsbaum, der Wünsche erfüllt: Dafür tragen Centermanagerin Andrea Danda und DRK-Ehrenamtskoordinator Andreas Skuthan Sorge. Und das seit 14 Jahren.
Ein Weihnachtsbaum, der Wünsche erfüllt: Dafür tragen Centermanagerin Andrea Danda und DRK-Ehrenamtskoordinator Andreas Skuthan Sorge. Und das seit 14 Jahren.

Mehr als 70 Wünsche von Kindern warten am Tannenbaum im Lindencenter darauf, erfüllt zu werden.

Ludwigslust | Ein grüner Baum, dem Drei- bis Zehnjährige ihre tiefsten Wünsche anvertrauen, er steht bescheiden, aber dennoch unübersehbar derzeit im örtlichen Lindencenter. Zu Papier gebracht auf gebastelten Sternen und Schneemännern mit Namen und Alter, hängen dieses Jahr 72 Zettelchen an der kleinen Tanne und warten sehnsüchtig auf ihre Erfüllung. „In unserem Landkreis gibt es viele Familien mit Kindern, bei denen das Geld knapp ist. Und deshalb nicht viel unter dem Weihnachtsbaum liegen wird“, erklärt Andreas Skuthan, Ehrenamtskoordinator beim DRK-Kreisverband. Vor nunmehr 14 Jahren sei dieses Gemeinschaftsprojekt von Lindencenter, Rotem Kreuz und Schlosscafé ins Leben gerufen worden, rechnet der 55-Jährige nach, der seit Anbeginn dabei ist. Insgesamt seien in dieser Zeit sage und schreibe 2442 Wünsche erfüllt worden. Respekt. „Das höchste waren in einem Jahr 182 Päckchen“, kann sich Centermanagerin Andrea Danda noch gut erinnern. Ebenso an die etwas chaotischen Anfänge dieser rührigen Aktion, in denen es noch an Papier und Behältnissen mangelte. Jetzt gäbe es zum Glück viele Helfer, die mit anpackten. Aktion dank zahlreicher Spender möglich „Jeder, der einen Zettel vom Wünschebaum nimmt, kann das Geschenk selber kaufen und bei der famila-Info abgeben. Einen finanziellen Betrag zu hinterlegen ist ebenfalls möglich.“ Das alles müsse jedoch bis zum 12. Dezember geschehen, um alles noch liebevoll einpacken zu können, so die Bitte. Dass das Team des Schlosscafés wegen der vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln in diesem Jahr keine Feier veranstalten könne und dürfe, werde dort mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. „Wir werden die Geschenke-Päckchen in die Einrichtungen, wie Kitas, Schulen und Vereine bringen, so, dass sie rechtzeitig zum Fest bei den Mädchen und Jungen ankommen“, verspricht Andreas Skuthan. Für den diese besondere Mitmachaktion nur möglich sei, weil sich so zahlreiche Partner und Spender einbringen würden. „Sie nehmen uneigennützig jedes Jahr die Zettel vom Baum, dafür sind wir so dankbar. Das hat ganz viel mit gelebter Solidarität und auch Tradition zu tun.“ ...

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab (anschließend 7,90 €/Monat), um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in unserer App stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.

Monatlich kündbar

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Hier anmelden »

Oder kostenlos bis zu drei Artikel in 30 Tagen lesen

Registrieren »
zur Startseite