Nach ICE-Unfall : 983 Minuten Verspätung

Am Triebwagen des ICE war nach der Kollision mit dem Hirsch nur ein leichter Schaden erkennbar.
Am Triebwagen des ICE war nach der Kollision mit dem Hirsch nur ein leichter Schaden erkennbar.

Zusammenstoß eines ICE mit einem Hirsch: 23 Folgezüge betroffen

svz.de von
05. Januar 2018, 21:00 Uhr

Dieses Zugunglück am Donnerstagabend (wir berichteten) hatte Folgen. Als gegen 18.20 Uhr in Höhe Strohkirchen ein ICE mit einem Hirsch kollidierte, ging erstmal nichts mehr. 25 Minuten Stillstand, ehe die 320 Passagiere weiter auf den Bahnhof nach Ludwigslust weiterfahren konnten. „Insgesamt waren 23 Folgezüge von der Kollision und der daraus resultierenden Wartezeit betroffen. Es entstanden 983 Minuten Verspätung, wenn man alles zusammenfasst“, sagt Frank Schmoll, der Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Rostock gestern am SVZ-Telefon.

Seine Kollegen hatten nach dem Zusammenstoß etwa zwei Stunden nach der Ursache für den Zwischenfall gesucht. Im Einsatz war anfangs auch ein Hubschrauber mit Wärmebild-Kamera. Dass letztlich „nur“ ein Hirsch gefunden wurde, wird zumindest den Triebwagenfahrer erleichtert haben. Vermutet werden musste anfänglich, dass es sich auch um einen Menschen gehandelt haben konnte.

Die Strecke zwischen Hagenow und Ludwigslust war deshalb auch knapp zwei Stunden voll gesperrt.

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