Ludwigslust : 199 Kandidaten im Wahlkampf

Wolfgang  Utecht
Wolfgang Utecht

Vorschläge zur Kommunal- und Bürgermeisterwahl gestern auf Sitzung des Wahlausschusses des Amtes Ludwigslust-Land bestätigt

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18. März 2014, 18:28 Uhr

Ganze 42 Minuten brauchten gestern Vormittag die Mitglieder des Wahlausschusses des Amtes Ludwigslust-Land, um im Beisein der Vertrauenspersonen aus den Gemeinden über alle 47 eingereichten Wahlvorschläge zur Kommunalwahl 2014 abzustimmen. „In den zwölf Gemeinden unseres Amtes sind 18 Wahlvorschläge für das Amt des Bürgermeisters eingereicht worden“, so Wolfgang Utecht, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Ludwigslust-Land und Gemeindewahlleiter. „199 Kandidaten treten an, um die 90 Mandate in den Gemeindevertretungen zu besetzen“, so Wolfgang Utecht. Zur Statistik ist zu sagen, dass die CDU mit 14 Bewerbern in Rastow sowie mit je einem in Warlow und Lübesse antritt. Die Linke schickt in Groß Laasch, Rastow und Wöbbelin einen Bewerber ins Rennen, die Grünen treten in Groß Laasch mit einem Kandidaten an. Hervorzuheben ist, dass 21 Wählergemeinschaften mit 157 Mitgliedern in den Wahlkampf gehen, 15 Einzelbewerber treten zur Kommunalwahl am 25. Mai an. „In unserem Amtsbereich stehen wir relativ gut da, was die Zahl der Bewerber angeht“, so Wolfgang Utecht.

So lässt sich für Alt Krenzlin sagen, dass hier 21 Bewerber antreten, um einen der neun Sitze im Gemeindeparlament zu besetzen. Gewählt werden ein Bürgermeister und acht Gemeindevertreter. Für das Amt des Bürgermeisters gibt es zwei Kandidaten: Karl-Heinz Woelk und Rainer Schmidt.

In der Gemeinde Bresegard b. Eldena stehen auf dem Wahlvorschlag der Wählergemeinschaft „Bürger für Bresegard“ neun Personen. Bürgermeisterkandidat ist Eckard Schulz.

In der Gemeinde Göhlen treten acht Einzelbewerber an. „Die Gemeindevertretung selbst hat sieben Sitze plus Bürgermeister. So wird es einen Einzelbewerber treffen, der dann im Endeffekt nicht in die Gemeindevertretung einzieht“, so Wolfgang Utecht. Bürgermeisterkandidat für Göhlen ist Helmut Seyer. Gibt es wie in Göhlen nur einen Bürgermeister-Kandidaten, muss dieser mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen auf sich vereinen, um gewählt zu werden, so Wolfgang Utecht.

Für die Gemeinde GroßLaasch geht die Wählergemeinschaft Groß Laasch Mein Dorf mit neun Leuten ins Rennen, von 13 eingereichten Vorschlägen wurden im Vorfeld noch vier gestrichen. Neun Bewerber gehen ebenso für die Wählergemeinschaft Groß Laasch 2009 an den Start. Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen haben jeweils einen Kandidaten benannt.

Für das Amt des Bürgermeisters bewerben sich Markus Lau und Ilona Hackbusch. „Seit über 20 Jahren bin ich nun schon Gemeindevertreterin und möchte das, was wir in den vergangenen Jahren gemeinsam aufgebaut haben, auch weiterentwickeln. Dazu will ich auch meinen eigenen Beitrag leisten. Von vielen bin ich angesprochen worden, mich doch als Bürgermeisterkandidat aufstellen zu lassen. Ich möchte auch etwas mit verändern, und mit einer neuen Gemeindevertretung schaffen wir das vielleicht“, sagt Ilona Hackbusch. Neun Wahlvorschläge hat die Wählergemeinschaft 2014 in Leussow zur Wahl der Gemeindevertretung eingereicht, Steffen Gladewitz tritt als Bewerber für das Bürgermeisteramt an.

In Lüblow geht die Wählergemeinschaft an den Start, Lothar Seliger bewirbt sich erneut um das Amt des Bürgermeisters.

In Warlow tritt die Freie Wählervereinigung Warlow 1994 an, Bürgermeisterkandidat ist Rainer Zimmermann.

In Wöbbelin bewerben sich 28 Personen um acht Sitze in der Gemeindevertretung. Antreten werden die Wählergemeinschaft Wöbbelin und die Wählergemeinschaft Aktiv für unser Dorf 2014. Viola Tonn und Cornelia Schubring sind die beiden Kandidatinnen für das Bürgermeisteramt.

„Nach fünf Jahren mäßiger Zurückhaltung aus unserer Dorfpolitik will ich es gemeinsam mit weiteren zwölf Kandidaten wagen, das Vertrauen unserer Bürger in Sachen Kommunalpolitik wieder zu gewinnen“, erklärt Cornelia Schubring. „Unsere Kernaussage liegt darin, dass gegenseitige Achtung, Vertrauen und Respekt im Umgang miteinander wieder das Fundament in der Arbeit unserer Gemeindevertretung bilden müssen! Wir wünschen uns ein lebens- und liebenswertes Dorf und haben dafür schon eine Menge Ideen, wie man das umsetzen kann. Wir wollen die Beendigung aller Streitigkeiten, die mit der Errichtung des zentralen Abwassernetzes zu tun haben, und stehen in allen Bereichen für Kommunikation statt Konfrontation. Denn diese hat bisher nicht zum Erfolg geführt, sondern unser Dorf nur weiter entzweit.“ Weitere Informationen gibt es unter www.corneliaschubring.npage.de.

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