Balow : 100 Schritte bis zum Schatz

Jetzt bloß nicht verzählen: Die Schatzsucher müssen 100 Schritte machen, um den Schatz zu finden.  Fotos: Sabrina Panknin
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Jetzt bloß nicht verzählen: Die Schatzsucher müssen 100 Schritte machen, um den Schatz zu finden. Fotos: Sabrina Panknin

Gut 60 Kinder aus Balow, Grabow und Eldena nehmen an der Schnitzeljagd des Herbstcamps 2019 teil

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11. Oktober 2019, 12:00 Uhr

„Eins, zwei, drei, vier...“ So hallt es durch Balows Straßen. Mit großen Schritten schreiten die Kinder voran. „Macht normale Schritte“, ruft Teresa von Jan den Kindern zu. Zu spät. In einem guten Tempo preschen einige vor. Gut 20 Mädchen und Jungen zählen im Chor bis Hundert. Gemeinsam mit Grabows Amtsjugendpflegerin Teresa von Jan gehen sie einer Schatzsuche nach. In Balow soll er versteckt sein.

Insgesamt sind an diesem Tag gut 60 Kinder zur Begegnungsstätte nach Balow gekommen. Der Jugendclub „Blue Sun“ aus Grabow wie auch der Jugendclub aus Eldena sind dabei, mischen ordentlich das Herbstcamp 2019 auf. „Mittlerweile ist es das 9. Herbstcamp“, erzählt Celine Busse vom Kreissportbund Ludwigslust-Parchim, der erneut dieses Camp veranstaltet. Immer mit einem anderen Thema. Dieses Mal dreht sich alles um „Sport und Natur“. „Wir wollen, dass die Kinder ihre Natur und Umwelt kennenlernen. Erfahren, wie sie sich auch im Wald richtig verhalten“, erklärt Celine Busse das Ziel des Camps. Während die Kinder sich auf dem Bolz- und Spielplatz in Balow tummeln, fährt Maria Kant mit Maik Mannek unterdessen durch Balow. Sie haben einen ganz wichtigen Auftrag. Die beiden Helfer organisieren die Schatzsuche. Aber nicht einfach so. Hier und da werden an den Bäumen entlang der Strecke Aufgaben angehängt, die es später bei der Schatzsuche zu lösen gilt. Mit 60 Kindern auf einmal losgehen, das wird allerdings nichts. „Verlaufen könnt ihr euch eigentlich nicht“, sagt Maria Kant und nimmt die Einteilung der Gruppen vor. Freiwillige Gruppenleiter braucht sie. „Gut Teresa, du leitest eine Gruppe“, sagt Maria Kant. Amtsjugendpflegerin Teresa von Jan lächelt. „Okay, das ist also freiwillig.“ Spaß muss sein und darf auf keinen Fall fehlen.

Die Gruppe um Grabows Amtsjugendpflegerin startet als erstes auf die Tour durch Grabow. Es geht immer rechts rum. „Ihr konzentriert euch bitte darauf, was rechts an den Bäumen hängt. Was links hängt interessiert euch nicht“, verdeutlicht noch einmal Maria Kant. Die letzten Schnürsenkel werden geknotet, Jacken übergezogen. Dann geht es los. Die kleine Sara bleibt immer in der Nähe der Betreuer. Spaß bringe ihr es auf jeden Fall. Dann kommt ihr großer Auftritt, die ersten Hinweise auf den Schatz von Balow wurden bereits gefunden. Und zur großen Überraschung der Gruppe gibt es schon zwischendurch eine kleine Stärkung. Eine ältere Dame hat über ihren Gartenzaun das Treiben beobachtet und schenkt den Kindern kurzerhand eine Tüte Gummibärchen. Eine nette Geste. Jetzt aber muss gemalt werden. In jedem Feld, in dem sich ein schwarzer Punkt befindet, muss ausgemalt werden. Sara darf anfangen. Die größeren Kinder haben das Rätsel bereits gelöst. „Es wird ein Hase“, sagt Leon. Wenige Schritte später haben sie in einer Hecke auch den passenden Hasen zum Bild gefunden. Aufgabe richtig gelöst.

Besonders stolz auf ihre Truppe ist Teresa von Jan an der letzten Station – das Kreuzworträtsel. Fragen wie „welcher Pilz ist giftig“, „was fressen Rehe am liebsten“ oder „welche Kinder verirrten sich im Wald“... lösen die Mädchen und Jungen alle zusammen. Das Rätsel ist gelöst – 100 Schritte bis zum Schatz. Unter einer Brücke am Balower Bach liegt er versteckt und muss nur noch gehoben werden.

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