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Ludwigslust Sichere Fahrt für Radler auf dem Weg nach Warlow

Von mick | 12.12.2017, 12:00 Uhr

Lücke im Radweg nach Kummer endlich geschlossen. Für weitere Bauprojekte den Zuschlag erteilt

„Wir haben früh schnell noch den Schnee gefegt, damit der Radweg zur Übergabe auch ordentlich aussieht“, sagte Burkhard Karberg, Leiter der Straßenmeisterei Ludwigslust, gestern Morgen bei der Übergabe des letzten Abschnitts zwischen Kummer und Warlow. Bürgermeister Rainer Zimmermann freute sich, dass für die Radfahrer die Anbindung nun erfolgt ist. „An dieser Stelle möchte ich mich für die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten, von der Gemeinde über das Amt Ludwigslust-Land bis hin zu Straßenbauamt und Landkreis bedanken“, so der Warlower Bürgermeister.

Die technischen und baulichen Details fasste Cornelia Theiß, Sachgebietsleiterin Bauausführung beim Straßenbauamt Schwerin, zusammen: „Der Abschnitt ist 135 Meter lang und 2,50 Meter breit. Die Maßnahme wurde von der Firma Matthäi aus Leezen ausgeführt, die Kosten liegen bei rund 55 000 Euro.“ Die Arbeiten hatten vom 13. November bis 5. Dezember gedauert.

Gestern nun erfolgte im Beisein von Michael Krakow, dem technischen Leiter des Leezener Bauunternehmens, bei winterlichem Wetter die offizielle Freigabe des Radwegeabschnitts an der L07. Gemeinsam mit Bürgermeister Zimmermann und Cornelia Theiß schnitt Michael Krakow das rot-weiße Band durch und gab die Trasse offiziell frei. An Restarbeiten bleibt noch das Fugenschneiden und die Rasenansaat. Diese erfolgt aber erst im nächsten Jahr, wenn es das Wetter zulässt

Weitere Maßnahmen folgen im nächsten Jahr

Die kleine Abordnung nahm dann das neue Stück Radweg in Augenschein. Bürgermeister Zimmermann fügte an, dass vor rund zwei Jahren der bereits fertig gestellte Abschnitt komplett erneuert werden musste. „Die Wurzeln der Bäume hatten den Asphalt angehoben, alles musste noch einmal neu gemacht werden.“

Weitere Radwegeprojekte sollen dann im nächsten Jahr in Angriff genommen werden, wie SVZ auf Nachfrage von Cornelia Theiß erfuhr: „Für den Bau des Abschnitts von Kummer nach Picher (an der B 5, d. Red.) und für den Radweg Wöbbelin/Abzweig Weselsdorf haben wir die Zuschläge erteilt. Die Firmen wissen Bescheid, und wenn es dann im nächsten Jahr das Wetter zulässt, soll es losgehen.“

Nach der Besichtigung wurde im Gemeinderaum das Abnahmeprotokoll geschrieben und von den an diesem Vorhaben beteiligten Partnern unterzeichnet. In der Runde der Fachleute kam dann auch das Vorhaben zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt Warlow zur Sprache. „Vor drei Jahren gab es vom Leiter des Straßenbauamtes Schwerin die Zusage, dass die Sache auf seinem Tisch liege. Doch leider hat sich bis zum heutigen Tag nichts getan, und deshalb gehen wir als Gemeinde auch nicht davon aus, dass die Ortsdurchfahrt in absehbarer Zeit in Angriff genommen wird.“ Mehrere Minister waren schon hier in Warlow zu Ortsterminen erschienen, so Volker Schlotmann und Otto Ebnet , jetzt ist Christian Pegel im Amt. „Wir werden uns nicht mehr nur auf Zusagen verlassen, sondern müssen als Gemeinde selbst aktiv werden. Wir werden uns zu dem Thema verständigen und ein Schreiben aufsetzen, das wir dann in Absprache mit dem Amt dem Straßenbauamt zukommen lassen“, umreißt Rainer Zimmermann das weitere Vorgehen.