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Eldena Mit Drehleiter und Kettensäge im Einsatz

Von DREF | 09.02.2014, 11:04 Uhr

Gespaltene Eiche sorgte für eine stundenlange Vollsperrung der B191 bei Eldena.

Feuerwehreinsatz am späten Abend des 8. Februar: Kurz vor dem Ortsschild von Eldena nahe der dortigen Tankstelle war eine dreigablige große alte Eiche durch den Sturm beschädigt worden. Einer der dicken Äste wurde dabei halb abgebrochen und lag abstützend für den Rest der Eiche zum Teil auf der Straße.

Die Kameraden der Feuerwehr aus Eldena beräumten die Bundesstraße. Aber der Rest des Baumes drohte nach wie vor auch abzubrechen, da die Eiche von der anderen Seite ein riesigen Riss von der Gabelung bis zum Boden aufwies.

In Absprache mit der Amtswehrführung und der Leitstelle wurde zunächst entschieden, die Eiche auszudünnen, um die Last vom Riss zu nehmen. Die Drehleiter aus Ludwigslust wurde angefordert. In der Gruppe, der Ludwigsluster Feuerwehrkameraden, die mit der Drehleiter anrückten, war auch ein erfahrender Forstarbeiter. Nach Sichtung der Eiche entschied der Feuerwehrmann, dass das Ausdünnen der alten Eiche nichts bringe und sie besser gefällt werden müsse, was dann auch passierte. Erst wurde die Eiche von einer Seite durch das Absägen der Äste leichter gemacht, danach wurde der stürzende Ast mit einer Seilwinde etwas zu Seite gezogen. Nach fünf gezielten Schnitten mit einer großen Kettensäge fiel dann die Eiche von der Straße weg auf eine angrenzende Wiese. Die Bundesstraße 191 konnte dann nach rund fünf Stunden Sperrung endgültig durch die Feuerwehr wieder freigegeben werden.