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Ludwigslust Kim liest am besten vor

Von SVZ | 02.03.2018, 12:00 Uhr

Elf Mädchen und Jungen beim Regionalausscheid

Philip Alff aus Grabow fiel die Wahl eines Buches leicht. Er entschied sich für „Alfi Bloom – Das Geheimnis der Drachenburg“ von Gabrielle Kent. „Viele nennen mich sowieso Alffi“, erklärte der Sechstklässler.

Die elf besten Vorleserinnen und Vorleser der Schulentscheide aus der Ludwigsluster und Hagenower Region waren am Mittwochnachmittag in den Rathaussaal gekommen, um beim Regionalausscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs ihr Können unter Beweis zu stellen.

Nachdem Anke Ballhorn, Leiterin der Stadtbibliothek, einige motivierende Worte an die Sechstklässler und natürlich die Eltern sowie Großeltern gerichtet hatte, hatte jedes Kind Gelegenheit, seine Lieblingsstelle aus einem frei gewählten Buch vorzulesen. Nach der ersten Runde folgte eine weitere Herausforderung. Nun sollten die elf Teilnehmer einen ungeübten Text vorlesen. Ausgewählt wurde „Tagebuch eines Möchtegern-Versagers“ von Luc Blanvillain. Ein Kinderroman, der längst nicht nur für Kinder und Jugendliche geeignet ist, sondern auch Eltern und Großeltern zum Schmunzeln bringt.

Die sieben Mitglieder der Jury bewerteten nach der Aussprache, dem Lesefluss, der Betonung und dem allgemeinen Lesetempo. „Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, alle gaben ihr Bestes“, so die Jury. Am Ende gewann Kim Ackermann von der Regionalen Schule „Prof. Dr. Friedrich Heincke“ in Hagenow den Wettstreit. Neben dem Buchpreis und einer Urkunde, die die Teilnehmer bekamen, erhielt Kim noch ein weiteres Buch. Sie hat sich zudem für den Landesausscheid qualifiziert. Und wer weiß, vielleicht schafft sie es bis in das Bundesfinale am 20. Juni in Berlin.