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Brenz Hier geht es stets familiär zu

Von muen | 18.05.2018, 21:00 Uhr

Offizielle Schlüsselübergabe für Brenzer Kita „natura“ / Nur zwei Jahre von Planung bis zum Einzug der Kinder

„Zumindest in der Anfangszeit hatte ich doch einige schlaflose Nächte, ob das alles zu schaffen ist“, lacht Henry Topp. Mit der Schlaflosigkeit des Brenzer Bürgermeisters ist es spätestens jetzt vorbei: Denn bei strahlendem Sonnenschein erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe für die Kita „natura“ in Brenz.

Der Bau anstelle der alten Kita entstand in rekordverdächtiger Zeit: Gerade mal zwei Jahre dauerte es von der Planung bis zum Einzug der Kinder in ihr neues Domizil. Vor weniger als einem Jahr hatten die Kleinen selbst den Grundstein gelegt.

Anlässlich der Schlüsselübergabe dankte Bürgermeister Topp allen an Planung und Bau Beteiligten, darunter dem Architekturbüro Brenncke aus Schwerin, das im März 2016 beauftragt worden war, eine Studie zu erarbeiten, ob ein Neubau oder eine andere Lösung sinnvoll wäre. Matthias Brenncke war es dann auch, der Henry Topp offiziell den Schlüssel übergab. Topp wiederum gab ihn an Kita-Leiterin Cindy Petermann weiter. Sie erinnerte daran, dass fast genau 44 Jahre zuvor an gleicher Stelle Kindergarten und -krippe eingezogen waren.

Die Kita „natura“ bietet 42 Kindern in Krippe und Kindergarten Platz. Architektonisch hat das Gebäude einiges zu bieten, so das Atrium, das sich vom Vor- bis zum Hintereingang erstreckt. „Richtig toll und nicht mit dem alten Gebäude zu vergleichen“, meint Cindy Petermann. Zur Schlüsselübergabe gab es viele Geschenke. So rückte Neustadt-Glewes Bürgermeisterin Doreen Radelow mit Kisten voller Lego-Steine an. Der Elternrat spendierte ebenfalls Geschenke, die unter anderem aus dem Erlös des Kuchenverkaufs auf der jüngsten Kinderkleiderbörse stammen. Elternratsvorsitzende Christine Kern dankte der Gemeinde, „die uns mehr abnimmt, als sie muss.“ Gemeint sind die finanziellen Mittel, mit denen Brenz die Elternbeiträge für die Kitaplätze abstützt. Christine Kern dankte ebenso den Erzieherinnen, „dass unsere Kinder in einer so familiären Atmosphäre groß werden.“

Die Kleinen ihrerseits bedankten sich mit dem Theaterstück von der nimmersatten Raupe, das sie eingeübt hatten.