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grabow Haus am Kießerdamm in Grabow nimmt Gestalt an

Von mick | 22.12.2016, 07:00 Uhr

Ina Kruse: Innenausbau geht zügig voran / Von den acht Wohnungen sind noch vier zu vergeben

Ricardo Krause von der Firma Grade aus Techentin bei Goldberg greift zum Werkzeug, installiert die Anschlüsse für WC und Waschbecken im künftigen Bad einer neuen Wohnung im Haus Kießerdamm 13 in Grabow. Gemeinsam mit einem Kollegen ist er gegenwärtig mit der Sanitärinstallation beschäftigt. Hier im Kießerdamm 13 baut die WBV Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH Grabow ein Mehrfamilienhaus – an der Stelle, wo das alte Gebäude im Mai dieses Jahres abgerissen wurde.

Wer in den vergangenen Wochen den Kreisverkehr am Kießerdamm passiert hat, dem wird der Baufortschritt aufgefallen sein. Die Arbeiten an Dach und Fassade sind abgeschlossen, im Bereich des Haupteingangs wird noch gepflastert, da die Telekom erst vor einigen Tagen dort Leitungen verlegt hat. „Die Arbeiten beim Innenausbau gehen zügig voran, wir liegen im Zeitplan“, so Ina Kruse. „Im Januar kommt dann der Estrich für den Fußboden“, sagte die Geschäftsführerin der WBV Grabow beim Rundgang durch das Haus. Der gusseiserne Balkon des früheren Hauses wird aufgearbeitet, verzinkt und bekommt einen neuen Anstrich.

Die WBV schafft mit dem Neubau acht Wohnungen, drei 3-Raum-Wohnungen von knapp 60 bis 80 Quadratmetern und fünf 2-Raum-Wohnungen mit rund 50 Quadratmetern. Im Bereich des Haupteingangs sind noch eine Eckwohnung und ebenso eine obere Eckwohnung frei. „Auch im Dachgeschoss ist noch eine schöne Wohnung zu vergeben, unter dem Motto ,Wohnen unterm Sternenhimmel’ in Grabow“, schmunzelt Ina Kruse. Vier Wohnungen sind bislang komplett vermietet, vier noch nicht.

„Die Wohnung zur Floerkestraße hin mit einer Fläche von 85 Quadratmetern hat einen separaten Eingang und eine Terrasse. Interessenten sollten sich bei uns in der WBV melden“, ergänzt Ina Kruse. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Mai / Juni 2017 geplant, bis dahin hofft die WBV-Geschäftsführerin, dass alle Wohnungen vermietet sind. „Im Frühjahr wollen wir noch zu einem Tag der offenen Tür einladen, da können sich Interessierte das Haus innen und außen in Ruhe anschauen.“ Und zwar unabhängig davon, ob alles schon vermietet ist.

„Es ist ein Angebot für altersgerechtes Wohnen, zugleich wollen wir die Wohnsituation im Kießerdamm aufwerten. Das bedeutet Wohnen im kulturellen Herzen Grabows, mit der Elde vor der Haustür und in unmittelbarer Nähe des Fritz-Reuter-Hauses“, sagte Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg im Gespräch mit der SVZ. Die Stadt hatte für den Abriss aus dem Haushalt 20  000 Euro bereitgestellt, da es sich um eine Maßnahme innerhalb der Stadtentwicklung Grabow 2020 handelt.