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Göhlen Elke Ferner las über Alltag aus der DDR

Von muen | 04.11.2019, 05:00 Uhr

30 Jahre Grenzöffnung: Kulturausschuss hatte zur Lesung eingeladen

Anlässlich „30 Jahre Grenzöffnung“ hatte der Kulturausschuss der Gemeinde Göhlen zur Lesung mit Elke Ferner in den Gemeinschaftsaal in Göhlen eingeladen. Die 1955 in Mecklenburg geborene Autorin las Alltagsgeschichten aus DDR-Zeiten und berichtete über Erlebnisse vom Tag der Grenzöffnung.

„Elke Ferner startete mit Erzählungen über die ,Langohren’ oder ,Horch und Guck’ und beleuchtete in unterhaltsamer Form Vorkommnisse der Stasivergangenheit“, so Bürgermeister Helmut Seyer. Amüsante Geschichten, wie „Der Konsum hat Melonen“ oder „Banane auf Krankenschein“ trugen anschließend nicht nur zur Erheiterung bei. Helmut Seyer: „Die Besucher fühlten sich zurückversetzt in DDR-Zeiten und verglichen das Erzählte mit eigenen Erinnerungen.“

Den Abschluss bildeten Geschichten, wie die Grenzöffnung erlebt wurde, was die Bürger am Tag der Grenzöffnung getan haben. Elke Ferner gelang es in unterhaltsamer Art und Weise, durch ein breites Repertoire an Alltagsgeschichten ein besseres Bild zur Bewertung der Vergangenheit zu ermöglichen, so Bürgermeister Seyer.