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Lokales

20. November 2017 | 08:54 Uhr

Lucas Albrecht verspürt "das große Kribbeln"

vom

Youngster steht vor seinem Heimdebüt in der Start-Elf des FC Hansa / Heute Heidenheim zu Gast

svz.de von
erstellt am 15.Okt.2010 | 10:29 Uhr

Rostock | Ohne Torwart Jörg Hahnel, dafür aber mit Sturmhoffnung Lucas Albrecht geht der FC Hansa Rostock heute um 14 Uhr in der DKB-Arena ins Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Dies waren die wichtigsten Erkenntnisse der gestrigen Abschlusseinheit. Während Hahnel wegen einer Zerrung des Gesäßmuskels weiterhin pausieren musste, absolvierte Albrecht nach überstandenem grippalen Infekt das komplette Programm ohne Probleme.

Der Auftritt des Neunten beim Dritten der 3. Fußball-Liga ist die Topbegegnung der 12. Runde, wenngleich beide Clubs zehn Zähler trennen. "Das ist eine technisch gute und konterstarke Truppe, die mit Patrick Mayer über einen echten Torjäger verfügt. Zudem ist es eine große Mannschaft. Vier, fünf Spieler sind über 1,90 Meter, was vor allem bei Standards gefährlich ist. Sie können aus keiner Chance einen Treffer machen. Bislang sind sie vielleicht etwas zurück, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis Heidenheim einen Lauf bekommt. Ich hoffe, dass sie nicht gegen uns damit anfangen", warnt Hansa-Coach Peter Vollmann vor diesem in Rostock bislang unbekannten Kontrahenten. Denn beide Teams kreuzen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Klingen.

Gegenüber dem 3:1-Erfolg in Jena von vor zwei Wochen wird Vollmann seine Elf kaum verändern. Für Hahnel rückt der 19-jährige Kevin Müller in den Kasten. "Ich habe keine Bedenken. Er wird seine Sache gut machen", sagt der 52-Jährige.

Zudem schenkt er weiterhin Lucas Albrecht im Sturmzentrum neben dem gesetzten Marcel Schied (mit sechs Treffern Hansas bester Schütze) das Vertrauen. "Lucas hatte zuletzt zwar einen Infekt, aber den scheint er überwunden zu haben. Im Training hat er einen guten Eindruck hinterlassen", so der Coach.

Für Albrecht, im vergangenen Jahr gemeinsam mit Müller einer der Leistungsträger der A-Junioren-Truppe auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft, wäre es der zweite Einsatz von Beginn an, der erste dabei vor eigenem Publikum. Von Nervosität aber keine Spur beim Angreifer: "Ich hatte es mir anfangs noch schlimmer vorgestellt, habe mich schon dran gewöhnt. Natürlich ist das große Kribbeln da, aber es überwiegt die Freude und es ist mehr eine Art positive Angespanntheit."

Dass er schon auf acht Einsätze in den ersten elf Partien kommt, ist für ihn ein Traum. "Jetzt möchte ich weitere sammeln, mich festbeißen und vielleicht ein Tor machen. Aber wenn wir gewinnen, ist es mir auch egal, ob ich treffe oder nicht", sagt Lucas Albrecht. Nach seinem Infekt Anfang der Woche hat er derzeit "Luft für 70 Minuten".
Mögliche Start-Elf:
K. Müller - Schyrba, Wiemann, Gusche, Pelzer - Pannewitz - Ziegenbein, Jänicke - Lartey - Schied, Albrecht.

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