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Lokales

25. November 2017 | 01:22 Uhr

Leitstellen gehen nach Rostock

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erstellt am 20.Dez.2009 | 05:31 Uhr

Güstrow/Rostock/Bad Doberan | Die Landkreise Güstrow und Bad Doberan sowie die Hansestadt Rostock wollen 2010 ihre Rettungsleitstellen zusammenlegen. Am Standort des Brandschutz- und Rettungsamtes in der Rostocker Südstadt soll eine neue Regional-Leitstelle entstehen. Das ist das Ergebnis von Beratungen der beiden Landkreise mit der Hansestadt. "Wir haben ein gemeinsames Konzept zur Zusammenlegung erarbeitet", sagt Güstrows Vize-Landrat Dr. Rainer Boldt. Vorverträge seien ausgearbeitet, heißt es aus dem Doberaner Kreishaus. Die beiden Kreistage und der Rostocker Senat müssen noch zustimmen. Mit einer Entscheidung wird im ersten Halbjahr 2010 gerechnet. Eine Zusammenlegung soll dann "unverzüglich", möglichst noch 2010 erfolgen.

Die drei Kommunen versprechen sich davon "erhebliche" Einsparungen bei den Personalkosten. Entlassungen sollen es aber nicht geben. Die Mitarbeiter der Leitstellen aus den beiden Landkreisen würden von der Hansestadt übernommen, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. "Das war von Anfang an unser Verhandlungsziel, den Mitarbeitern eine weitere berufliche Perspektive zu geben. Sie haben außerdem feste Verträge", sagt Rainer Boldt (Güstrow). Die Hansestadt Rostock werde durch interne Umstrukturierungen den Personalabbau in der Leitstelle selbst vornehmen.

Der technische Aufwand für das Einrichten einer Regional-Leitstelle am Standort Rostock ist enorm. Der Landkreis Güstrow plant dafür rund 400 000 Euro ein.

Neben der Kostenersparnis bringe eine Regional-Leitstelle auch den Vorteil, auf "Großschadensereignisse und Katastrophen schnell und effizient im gesamten Versorgungsgebiet reagieren zu können", heißt es weiter. Im Großraum Rostock leben 420 000 Menschen.

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