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Lokales

22. August 2017 | 13:23 Uhr

Leiche in Rostocker Wohnung entdeckt

vom

Rostock | Ein 41-jähriger Mann ist gestern tot in seiner Wohnung im Rostocker Stadtteil Schmarl gefunden worden. Offenbar wurde er dort erstochen. Wie die Staatsanwaltschaft bestätigte, laufen die Ermittlungen wegen Totschlags seit gestern. Als Tatwerkzeug vermuten die Ermittler ein Brotmesser.

Gestern früh hatte es einen Hinweis an die Polizei gegeben, dass in einer Wohnung in der Adam-Johann-Krusenstern-Straße etwas nicht stimmt. Nach Angaben des Rostocker Oberstaatsanwalts Peter Lückemann hätten die Ermittler daraufhin die Tür zu der angegebenen Wohnung geöffnet und einen grausigen Fund gemacht. "Wir haben in der Wohnung die Leiche eines Mannes entdeckt", so Lückemann.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Opfer um den 41-jährigen deutschen Mann, der in der Wohnung lebte. "Es besteht der Verdacht, dass es sich um ein Tötungsverbrechen handelt, bei dem ein Brotmesser eingesetzt wurde", so Lückemann. Die genaue Todesursache müsse allerdings erst durch die Obduktion geklärt werden. Sie ist für heute angesetzt. Die Untersuchung durch die Rechtsmedizin soll außerdem Aufschluss über den genauen Zeitpunkt des Todes geben.

Darüber, ob sie einen konkreter Tatverdächtigen im Visier hat, äußerte sich die ermittelnde Behörde gestern noch nicht. Die Staatsanwaltschaft machte auch keine Angaben über mögliche Motive oder Hintergründe zur Tat.

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erstellt am 07.Sep.2010 | 08:21 Uhr

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