Lebendige Flagge besucht markante Plätze

Wo sie auftauchen, fallen sie auf: Nicole (22) aus Wismar sowie Anne (16) und Anja (24)   aus Rostock bilden die lebendige Flagge und lassen sich an diversen Orten vom  Initiator Markus Faber fotografieren. Irene Burow
Wo sie auftauchen, fallen sie auf: Nicole (22) aus Wismar sowie Anne (16) und Anja (24) aus Rostock bilden die lebendige Flagge und lassen sich an diversen Orten vom Initiator Markus Faber fotografieren. Irene Burow

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07. April 2010, 08:18 Uhr

Rostock | Flagge zeigen: Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten hat gestern die lebendige Flagge die Hansestadt besucht. Nicole (22), Anne (16) und Anja (24) ließen sich in den Anzügen der deutschen Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold auf einer Rundtour an typischen Orten der Stadt ablichten. Nicht nur im Ikea, in Straßenbahnwagen der RSAG, auf dem ehemaligen IGA-Gelände und am Strand von Warnemünde, sondern auch vor dem Rathaus und auf dem Universitätsplatz rückte der Fotograf und Ideengeber Markus Faber sie ins rechte Licht.

"Ich wollte die Flagge im 20. Jahr der deutschen Einheit buchstäblich lebendig machen, etwas außergewöhnliches schaffen", sagt Faber. "Die meisten Menschen wissen mit den Farben nichts anzufangen", sagt er. Das Wichtigste seien deshalb die Gespräche mit Passanten darüber. "Manche sind erschrocken. Wir haben auch eine Mutter beobachtet, die ihrem Kind die Augen zu gehalten hat. Aber die meisten Leute fragen nach, was dahinter steckt", sagen die drei Mädchen. Nachhaltig in Erinnerung blieb Nicole der Tag am Hamburger Flughafen: "Wir durften direkt auf die Landebahn."

Die lebendige Flagge war auch schon in Dresden, Schwerin, Stralsund, Wolfsburg sowie auf der Insel Rügen zu Besuch. Die Ergebnisse der Fotoaktion werden am 3. Oktober für eine Woche in Bremen, in Form einer Ausstellung zum Tag der deutschen Einheit, präsentiert. Die Bilder sollen außerdem in Dresden und Wolfsburg für je eine Woche gezeigt werden. "Es gibt noch mehr Anfragen", sagt Faber. "Im Warnowtunnel zu fotografieren, war erstklassig. Für uns hat der Geschäftsführer Matthias Herrmann gleich eine ganze Röhre freigemacht. Nun gibt es Überlegungen, die Fotos auch dort auszustellen", erzählt der Künstler.

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