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Lokales

18. November 2017 | 18:40 Uhr

Laute Proteste der Militärgegner

vom

svz.de von
erstellt am 21.Okt.2010 | 09:29 Uhr

Stadtmitte | Lautstark haben etwa 100 Demonstranten ihre Abneigung zum Militär bekundet. Mit Tröten, Plakaten und Gesängen protestierten sie gestern Abend am Rande des Großen Zapfenstreichs gegen die Veranstaltung vor dem Rostocker Rathaus. "Hier wird kaschiert, dass die Bundeswehr ein reines Instrument zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen ist", sagt Monty Schädel von der Deutschen Friedensgesellschaft. "Mit der Bundeswehr werden Menschen umgebracht."

Zu der Demonstration gegen den Zapfenstreich der Marine am Neuen Markt rief das Rostocker Friedensbündnis auf. An mehreren Stellen versammelten sich Mitglieder verschiedener Gruppierungen, um bei Beginn des Zapfenstreiches auf sich und ihre Meinung aufmerksam zu machen. "Das muss sich die Marine gefallen lassen", sagt Schädel. Zudem kritisierten die Demonstranten das hohe Militäraufgebot in der Innenstadt vor der Veranstaltung. "Überall sind Feldjäger zu sehen", sagte Schädel.

Insgesamt waren 240 Polizeikräfte im Einsatz. Bei den anhaltenden Störungen durch lautes Pfeifen und Gesängen, griffen sie ein und entwendete mehrere Tröten. Von einigen Demonstranten wurden Personalien aufgenommen. Gegen Ende des Zapfenstreiches wurde ein Teil von ihnen in Richtung Steintor gedrängt. Dörte Lembke von der Rostocker Polizei bestätigte, dass es nach der Veranstaltung zu keinen weiteren Zwischenfällen kam.

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