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Lokales

18. November 2017 | 03:57 Uhr

Land fordert Theater zur Kooperation auf

vom

svz.de von
erstellt am 21.Mär.2011 | 06:56 Uhr

Rostock | Die Theater in Rostock und Schwerin sollen zusammenarbeiten. Das fordert zum wiederholten Mal der Landesrechnungshof. "Beide Städte müssen sich mit den beteiligten Ministerien umgehend zusammensetzen, um eine Zusammenarbeit zu vereinbaren", sagt Dr. Tilmann Schweisfurth, Präsident des Landesrechnungshofes. Hintergrund der neu aufflammenden Debatte ist zum einen die Schließung des Großen Hauses des Volkstheaters. Zum anderen hat das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Spielzeit 2011/2012 angemeldet. In der Landeshauptstadt fehlen den Angaben des Rechnungshofes zufolge rund eine Million Euro zusätzlicher Mittel zur Absicherung des Spielbetriebs. Für den Landesrechnungshof ist dies ein Zeichen dafür, das die Strukturprobleme in der Theaterlandschaft trotz aller bisherigen Bemühungen weiter bestehen. Das Volkstheater hat sich bereits in einer Holding mit dem Mecklenburgischen Landestheater Parchim zusammengetan. Nicht genug, findet der Landesrechnungshof. Die beiden größten Städte MVs sollten in puncto Theater zusammenarbeiten. Jede andere Lösung führe aufgrund der Überforderung der Städte entweder langfristig zur Aufgabe der Theater oder zu einem Spielbetrieb mit deutlich schlechteren Programmen. Beide Theater hatten eine Zusammenarbeit in der Vergangenheit unter anderem aus logistischen Gründen wiederholt ausgeschlossen.

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