Laage erwartet Verhandlungen zu Kita-Platzkosten

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27. Dezember 2010, 08:28 Uhr

Laage | Die Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten wird auch im Amt Laage für die Eltern und Kommunen im nächsten Jahr günstiger. Im Dezember beschlossen die Gemeindevertretungen Diekhof, Wardow, Dolgen am See und Hohen Sprenz sowie die Stadtvertretung Laage die kommunalen Anteile an den Platzkosten. Durchweg beteiligen sie sich mit den im Kinderförderungsgesetz (Kifög) vorgeschriebenen 50 Prozent der nach Abzug der Förderung durch Land und Landkreis verbleibenden Platzkosten. In gleicher Höhe müssen demzufolge auch die Eltern für die Betreuung der Kinder zahlen. Die Gemeinden hätten auch die Möglichkeit über 50 Prozent hinaus zu gehen. Angesichts der finanziellen Lage der Kommunen wird von dieser Möglichkeit kein Gebrauch gemacht.

Durch eine höhere Förderung von Land und Landkreis - 2011 stehen mehr als 8,3 Millionen Euro für die Kinderbetreuung zur Verfügung, das entspricht einem Fördersatz von gut 40 Prozent bezogen auf die Bruttoplatzkosten - verringern sich die Kosten für Eltern und Kommunen für 2011 im Krippenbereich um 32 Euro, im Kindergarten um 18 Euro und im Hort um elf Euro.

Die Stadt Laage, so hörten die Stadtvertreter von Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst, müsse im nächsten Jahr 330 000 Euro für die Kinderbetreuung aufbringen. Das seinen 8000 Euro weniger als in diesem Jahr. Lochner-Borst kündigte allerdings an, dass sich das im übernächsten Jahr vermutlich ändern werde, eventuell auch schon 2011. "Die Platzkosten sind seit Jahren konstant. Wir gehen davon aus, dass die Träger diese Kosten mit dem Landkreis in absehbarer Zeit neu verhandeln werden", erklärt Lochner-Borst. In Kronskamp erfolge ein Wechsel bei der Kita "Sonnenblume". Schon deshalb rechne man hier mit Verhandlungen.

Auch in der Gemeinde Wardow - hier gibt es die einzige Kindertagesstätte im Amt Laage, die sich in kommunaler Trägerschaft befindet - kündigt Bürgermeister Günter Schink Verhandlungen zu den Platzkosten mit dem Landkreis an.

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