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Lokales

24. November 2017 | 12:29 Uhr

Kunsthalle mit neuem Gesicht

vom

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erstellt am 04.Jan.2011 | 10:12 Uhr

Reutershagen | Die Fassade der Kunsthalle zeigt sich mit neuem Gesicht. Seit Mitte Dezember liefen die Umbauten an der Glasfront. Nun sind die Arbeiten so gut wie abgeschlossen. Gestern konnte die Verkleidung aus Spanplatten entfernt werden. Jetzt sind nur noch einige Aufräumarbeiten nötig, die Heizungsschächte müssen wieder verkleidet und die Verdunklungsanlage aufgehängt werden. Pünktlich zur ersten großen Veranstaltung im neuen Jahr wird aber alles fertig sein. Denn in der kommenden Woche will die Ostseesparkasse hier, wie schon 2010, ihren Neujahrsempfang gestalten.

Plastiksaal wird Raum für Veranstaltungen

Veranstaltungen wie diese oder auch Konzerte gehören zum Konzept der Kunsthalle, wie es unter der Leitung des Betreibers Pro Kunsthalle gedacht ist. Dabei spielt die ansprechende wie praktische Gestaltung des Plastiksaals eine entscheidende Rolle. Denn mit der Überdachung des Atriums konnten die Plastiken in diesen neu geschaffenen Raum umziehen. Somit wird der Saal mit Blick auf den Schwanenteich frei für Veranstaltungen, die ein größeres Publikum in das Museum locken.

Außerdem lässt die neue Glasfront es zu, hier und da ein Fenster zu öffnen. "Gerade bei Veranstaltungen ist es wichtig, ab und zu lüften zu können", sagt Kunsthallen-Chef Jörg-Uwe Neumann. Besonders im Sommer sei die Hitze hinter den alten Fenstern oft fast unerträglich gewesen. Andersherum sorgen die modernen Fenster aber auch für eine geeignete Wärmedämmung - ein energetischer Pluspunkt.

Die neue Fassade kann aber noch mehr: Sie ist ebenerdig gestaltet. So nähert sich die Optik des Gebäudes wieder ein Stück weit der ursprünglichen. Außerdem lässt sich an einer Stelle eine Schiebetür öffnen. So können auch größere Kunstobjekte den Weg in die Halle finden.

Die Mühen bei der Ausstellung "China total" haben gezeigt, wie aufwändig und vor allem unnötig kostspielig es sein kann, keinen größeren Eingang zu haben. Damals war das "Porcelain Car" des Bildhauers Ma Jun einfach zu groß für die Türen der Kunsthalle. Um das Ausstellungsstück hineinzubekommen, mussten Fenster aus der Fassade entfernt werden. "Das hat einmal 1500 Euro fürs Ausbauen gekostet und dann nochmal 1500 Euro fürs Wiedereinsetzen", erinnert sich Neumann.

"Außerdem wird durch die großen Fenster mit Schiebetür der Raum geöffnet", fügt Neumann hinzu. Gerade im Sommer könne dies bei Veranstaltungen wie Konzerten oder Vorträgen eine schöne Atmosphäre erzeugen.

Investition in die Zukunft

Zur finanziellen Förderung des Umbaus hatte die Kunsthalle unter anderem das Kultusministerium für sich gewinnen können. Von dort gab es Unterstützung aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm Städtebau.

Während der Umbauten lief der Museumsbetrieb in der Kunsthalle weiter. Derzeit sind die Schauen "Portfolio Berlin 01" und "Römer + Römer" zu sehen. Am 3. Februar gibt es dann die erste Ausstellungseröffnung dieses Jahres.

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