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Kulturbund lädt in die Krugscheune ein : Kultur kann Wirtschaft fördern

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"Kultur - Kulturtourismus - Kultur als Wirtschaftsfaktor" ist das Thema der ersten Dobbertiner Gespräche, zu denen der Kulturbund Mecklenburg-Vorpommern am Sonnabend einlädt.

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erstellt am 08.Apr.2011 | 08:44 Uhr

Dobbertin | "Kultur - Kulturtourismus - Kultur als Wirtschaftsfaktor" ist das Thema der ersten Dobbertiner Gespräche, zu denen der Kulturbund Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Sonnabend einlädt.

In der Dobbertiner Krugscheune wollen Interessierte ab 15 Uhr das gerade in Zeiten ständiger Mittelkürzungen wichtige Thema mit kompetenten Gesprächspartnern diskutieren. Das Impulsreferat hält Dr. Matilde S. Groß, Dozentin für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz in Wernigerode. Moderiert von Birgit Schröter, werden Vertreter des Kulturbundes mit Mitarbeitern des Kultusministeriums diskutieren, welchen Anteil die Kultur an der Entwicklung des Landes haben kann. Dazu Klaus Israel, Leiter des Kulturbundlandesbüros in Schwerin: "Die großen Events wie Störtebecker Festspiele oder auch Festspiele MV beweisen ja, wie die Kultur die Wirtschaft befördert. Doch solche Highlights allein reichen nicht aus. Damit viele Gäste sich bei uns wohl fühlen, brauchen wir auch die kleinen, alltägliche Angebote wie Lesungen, plattdeutsche Abende, Gästeführungen durch Kirchen oder zu archäologischen Denkmälern, Ausstellungen, Konzerte..." Der Kulturbund könne da auf ein großes Potenzial zurück greifen. Ca. 1500 Mitglieder sind in den verschiedensten kulturellen und intellektuellen Bereichen aktiv, von Numismatikern bis Archäologen, von Plattsnackern bis zu Chören. Auch das Rostocker Volkskulturinstitut und der internationale Austausch mit Kaschubien oder Gabun gehören dazu.

"Mit den Dobbertiner Gesprächen möchte der Kulturbund in MV", unterstreicht Präsident Wilfried Steinmüller, "allen Beteiligten eine Plattform bieten und die Möglichkeit, die Kultur im Lande stärker zu vernetzen. Welche Möglichkeiten die Organisation dabei hat, zeigt eine Plakatausstellung in der Krugscheune, die auf 20 Jahre Kulturbundarbeit in Mecklenburg-Vorpommern zurückblickt.

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