"Krieger des Lichts" in der Stadthalle

Im Gespräch: die Bandmitglieder Stefanie Kloß (r.) und Thomas Stolle von Silbermond Matthias Bannert
Im Gespräch: die Bandmitglieder Stefanie Kloß (r.) und Thomas Stolle von Silbermond Matthias Bannert

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02. Dezember 2009, 09:03 Uhr

Mit ihrer aktuellen Single "Krieger des Lichts" erobert die deutsche Rock-Band Silbermond aus Bautzen die Charts. Das dazugehörige Album "Nichts passiert" wurde gleich zu Beginn an die Spitze katapultiert. Gestern Abend haben Stefanie Kloß, Johannes und Thomas Stolle sowie Andreas Nowak 5000 Fans in der Rostocker Stadthalle begeistert. Die Besucher sangen fast alle Texte mit. NNN-Autor Matthias Bannert sprach mit der deutschen Ausnahmeband.

Euer aktuelles Album "Nichts passiert" stieg gleich auf Platz 1 ein. Ist der Erfolg inzwischen beständiger Partner von Silbermond geworden?

Stefanie Kloß: Wir hoffen vor einer Veröffentlichung, dass die CD gut ankommt. Immerhin haben wir mehr als ein Jahr an dem Album gearbeitet. Wir haben für unser neues Album gemacht, was uns gefällt und Songs zu Themen geschrieben, die uns bewegen. Die Gefahr, dass die CD einigen Leuten nicht gefällt, ist natürlich immer da.

Was ist das Beste am Bandleben?

Thomas Stolle: Eigentlich ist es die Gesamtheit unseres Musiker-Daseins, die das zum Erlebnis macht.

Gibt es Einflüsse von anderen Künstlern in Eurer Musik?

Stefanie: Die Musik darf man nie einseitig sehen. Wir wollen herausfinden, was noch in Silbermond steckt und probieren vieles aus. Wir schauen nach links und rechts. Deswegen höre ich mir auch Hip Hop und andere Bands an.

Wollt Ihr denn noch mit anderen Künstlern zusammenarbeiten?

Thomas: Mit "Clueso" und den "Fantastischen Vier" kann ich mir gut ein Projekt vorstellen. Mit "Die Happy" haben wir ja bereits zusammengearbeitet.

Wie klingt denn Euer neues Album?

Thomas: Besser als die davor. Aber das sagt man ja immer. Ich glaube, es ist unser intensivstes Album. Hinter uns liegt ein sehr dynamisches Jahr. Wir hatten Phasen, da fiel uns bei der Komposition nichts ein. An anderen Tagen sprudelte es nur so aus uns heraus. "Nichts passiert" ist vielseitiger, reifer. Ja, unser persönlichstes Album.

Und warum heißt es "Nichts passiert", wenn es so ein dynamisches Jahr war?

Thomas: Wir haben das Album so genannt, weil wir unsere anderen CDs einfach ignoriert haben. Wir haben neu angefangen, eben als wäre nichts passiert.

Ihr habt früher schon englische Titel gemacht, veröffentlicht jetzt aber ausschließlich in Deutsch. Gibt es eine Rückkehr, nachdem Sarah Brightman einen Titel von Euch in Englisch gesungen hat?

Stefanie: Ich glaube, es ist so ein Automatismus, dass man erstmal auf Englisch anfängt. Ich mag die Version von Sarah Brightman. Aber wir wollen jetzt nicht durch englische Titel einen internationalen Erfolg forcieren. Wir haben mit den Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz genug zu tun.

Was ist denn besser: auf Tour zu sein oder im Studio zu arbeiten?

Andreas Nowak: Es ist beides wichtig. Ohne Album gibt es keine Musik für eine Tour. Aber ich brauche auch den Ausgleich. Wenn Du lange im Studio warst, dann freust du dich, wieder live spielen zu können.

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