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Lokales

22. Oktober 2017 | 19:29 Uhr

Kribbe verärgert über Schlaglöcher

vom

svz.de von
erstellt am 24.Jun.2011 | 04:56 Uhr

Kribbe/Wittmoor | Die Straße vom Abzweig Strehlen in Richtung Wittmoor löst sich stellenweise in Wohlgefallen auf. Nicht besser sieht es mit einer Anbindung von Wittmoor aus. Kreuzgefährlich ist ein Kurvenbereich der Straße Neuhof-Mollnitz, entstand hier doch eine hohe Absatzkante, die beim Ausweichen im Begegnungsverkehr zum Unfall führen kann.

Ausgebessert werden müsste auch ein abgesackter Gehwegabschnitt in Neuhof. Die Mängel, die Ortsvorsteher Wolfgang Kuhert auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung aufzählte, sind nicht ohne. "Hier kann nicht Jahre gewartet werden, bis noch mehr kaputt geht oder gar etwas passiert", unterstreicht der Ortsvorsteher. Unbestritten sei, dass der Verkehr auf der Straße Kribbe-Strehlen zugenommen habe, viele Mecklenburger die Strecke in Richtung Perleberg nutzen. Und Kuhert verweist auch auf den Baubetrieb Lange in Wittmoor, mit zirka 120 Mitarbeitern größter Arbeitgeber der Region. Da sei fahrzeugmäßig schon einiges los. "Dem ist die schmale Straße, die überall große Risse und Abbrüche aufweist, nicht gewachsen", macht der Ortsvorsteher deutlich.

"In Kribbe ist seit der ,Ehe bislang wenig passiert"

33 000 Euro sind im erst vor wenigen Tagen beschlossenen Haushalt für den Bereich Straßen/Wege/Plätze eingestellt. Wenig Geld für ein großes Gemeindegebiet wie Karstädt. Im vergangenen Jahr wurden 110 000 Euro ausgegeben. Im Gebiet der einst selbstständigen Gemeinde Kribbe sei seit dem Zusammenschluss zur Großgemeinde Karstädt nur wenig passiert, sind Kuhert und Ortsbeiratsmitglied Olaf Krüger enttäuscht. "Die Straße Wittmoor-Mollnitz haben wir noch vor der Fusion allein bezahlt. Ebenso unser Feuerwehrfahrzeug. Wir haben sparsam gelebt und brachten in die ,Gemeinde-Ehe 280 000 DM ein. Vielleicht wäre es besser gewesen, das Geld vorher noch in eigene Vorhaben zu stecken." Was die beiden ebenso enttäuscht: "Wir haben die Windräder vor der Nase, doch von möglichen Geldern blieb so gut wie nichts bei uns. Hieß es doch mal, dass die Orte, die mit dieser Belastung leben müssen, auch etwas von den Einnahmen haben sollen."

Keine andere Meinung zum Straßenzustand als der Ortsbeirat Kribbe hat Bauamtsleiter Bernd Lüdke: "Die angesprochenen Bereiche werden ein Schwerpunkt in den nächsten Jahren sein müssen. Wie wir das finanziell hinkriegen, kann ich jetzt noch nicht sagen." Versuchen werde man, in diesem Jahr die größten Löcher an den Zufahrten nach Wittmoor zu reparieren. 20 000 der 33 000 Euro für Straßen/Wege/Plätze seien schon verbraucht, eine weitere dringende Maßnahme in Dallmin stehe an. Noch vor der Gemeindevertretersitzung am 1. September will Lüdke mit dem Bau- und Ordnungsausschuss prüfen, welche Mittel noch zur Verfügung stehen.

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