SPD/Grüne-Fraktion plädiert für Abriss der Brücke Stadionstraße : Kreisverkehr statt Brückensanierung in Schwerin

Die Brücke Stadionstraße soll nach dem Willen der SPD einem Kreisverkehr weichen.zvs
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Die Brücke Stadionstraße soll nach dem Willen der SPD einem Kreisverkehr weichen.zvs

Kurz bevor sich die viel befahrene Ludwigsluster Chaussee vor dem SVZ-Verlagshaus in die Bundesstraßen 321 und 106 aufteilt, könnte bald ein Kreisverkehr die Fahrzeuge ausbremsen.

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07. Dezember 2010, 08:29 Uhr

Schwerin | Kurz bevor sich die viel befahrene Ludwigsluster Chaussee vor dem SVZ-Verlagshaus in die Bundesstraßen 321 und 106 aufteilt, könnte bald ein Kreisverkehr die Fahrzeuge ausbremsen. Denn den hält die Schweriner Stadtfraktion von SPD/Bündnis 90/Die Grünen für kostengünstiger als die anstehende Sanierung der Brücke Stadionstraße, die Ostorf mit der Gartenstadt verbindet. Die Fraktion schlägt deshalb den Stadtvertretern einen Abriss der Brücke und den Bau eines Kreisels vor und will die Verwaltung auffordern, diese Variante zu prüfen.

"Die geplante Erneuerung der Brücke Stadionstraße kostet etwa 1,3 Millionen Euro. Angesichts der gewaltigen Investitionssumme und der Tatsache, dass diese Brücke nicht zu den Hauptverkehrsstraßen der Stadt gehört, ist es aufgrund der Haushaltsnotlage unverzichtbar, Alternativen zu prüfen", sagt Fraktionsvorsitzender Daniel Meslien.

Mit der Erfüllung des Prüfauftrages - wenn sich denn eine politische Mehrheit dafür findet - soll die Verwaltung nicht nur die Bau-, sondern auch die laufenden Kosten darstellen "zuzüglich der Angabe der Haltbarkeit der jeweiligen Maßnahmen bzw. ob und wenn ja wann die neue Brücke bzw. der Kreisel erneuert werden müssten", so Meslien. Bereits für die Finanzplanung 2012 könnte die Investition eingeplant werden.

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