Kranke Eschen mussten weichen

Teilnehmer der Ora-et-Labora-Woche in Tempzin fällten eine kranke Esche und arbeiten das Holz auf. Brigitte Schmeil
Teilnehmer der Ora-et-Labora-Woche in Tempzin fällten eine kranke Esche und arbeiten das Holz auf. Brigitte Schmeil

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13. März 2010, 09:17 Uhr

Tempzin | Die Männer waren diesmal in der Überzahl in der Ora et Labora-Woche im Pilger-Kloster Tempzin. "Wir hatten eine Holzaktion", sagt Magdalene Anders vom Pilger-Kloster. Auf dem Grundstück des Klosters, aber auch auf dem der Kirchgemeinde mussten Eschen gefällt werden. "An der Westseite des Warmhauses stand ein Baum, der innen hohl war. Das war eine Gefahr und wir hatten die Auflage, ihn zu beseitigen", begründet Magdalene Anders. Während diese Esche in Eigenleistung fiel, wurden weitere elf von der Firma Jolitz und Söhne gefällt. "Die Bäume wuchsen an der Friedhofsmauer. Sie waren stark geschädigt. Altholz drohte nicht nur auf das benachbarte Grundstück zu fallen, sondern die Bäume drohten umzukippen. Und dann gibt es da auch noch eine Freileitung", sagt Hans-Heinrich Erke, Vorsitzender des Kirchgemeinderates Brüel. Bei den Bäumen handelt es sich um Wildwuchs, der nie heruntergeschnitten wurde, ergänzt er. "Die Aktion ist ein hoher Kostenfaktor. Wir müssen als Ausgleich auch zehn andere Bäume pflanzen", sagt Erke. Den Fälltermin habe man so gewählt, dass er in die geplante Ora-et-Labora-Woche fällt. Und das Holz dann dem Pilger-Kloster überlassen.

Weil hier das Haus der Gemeinschaft und das Warmhaus über eine Holzvergaserheizung ihre Wärme erhalten, nahmen sich besonders die Männer der gefällten Bäume an und arbeiten das Holz auf.

"Wir haben in der Woche wieder viel geschafft, wir haben gebetet, uns ausgetauscht, gelacht, gesungen und gut gegessen", resümiert Magdalene Anders. Die Teilnehmer kamen dieses Mal aus Neus, Rüterberg, Berlin, Werbig, aber auch aus der Nähe von Schwerin, Güstrow, Bützow und aus Schönlage und Tempzin.

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