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Kleinkunst im Park steigt am 12. und 13. August : Kleines Fest und große Konzerte

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Sie kommen aus Belgien, Israel oder Australien, sie nennen sich La Guardia Flamenca, Cirque No Problem oder Price and Mc Coy und sie haben alle ein Ziel: das Publikum beim Kleinen Fest im großen Park zu unterhalten.

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erstellt am 14.Jun.2011 | 12:10 Uhr

Ludwigslust | Sie kommen aus Belgien, Israel oder Australien, sie nennen sich La Guardia Flamenca, Cirque No Problem oder Price and Mc Coy und sie haben alle ein Ziel: das Publikum am Wochenende 12./13. August beim Kleinen Fest im großen Park zu unterhalten. In der vergangenen Woche stellten die Organisatoren das Programm für die 17. Auflage des Festes vor, und sie sind sich einig, dass es in diesem Jahr erneut künstlerische Darbietungen der Extraklasse in Ludwigslust geben wird.

Gilt es, positiv besetzte Adjektive zum Stichwort "Kleines Fest" zu finden, dann ist Harald Böhlmann in seinem Element. Akrobatisch sei es, kabarettistisch, komödiantisch, witzig und komisch. Böhlmann fallen noch mehr schmeichelhafte Eigenschaftsworte ein. Kein Wunder, immerhin ist er der künstlerische Leiter dieser Veranstaltung, hat das Programm zusammen gestellt und ist immer auf der Jagd nach Künstlern, die ins Profil dieses zum Selbstläufer avancierten Kleinkunst-Festivals passen. Dass Böhlmann bei der Suche nach nationalen und internationalen Akteuren aus der Welt der Comedy, Akrobatik, Magie, Jonglage und des Kabaretts bisher ein glückliches Händchen hatte, bewiesen die Besucherzahlen. Kontinuierlich waren es in in den vergangenen Jahren rund 15 000 Gäste am Wochenende. Im vergangenen Jahr fehlten nur rund 100, dann wäre die Veranstaltung mit 18 000 Besuchern komplett ausverkauft gewesen.

Auch die Veranstaltung 2011, die zweite unter dem Dach der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, schickt sich wieder an, ein Publikumsrenner zu werden, denn der Vorverkauf laufe gut. "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", orakelt Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach. Und was bekommen die Gäste in diesem Jahr geboten? Es gibt altbewährte Publikumslieblinge wie Eis Ali oder Herr Fröhlich. Doch neben einigen Wiederholungstätern, die mit neuen Programmen auftreten, gibt es auch Neueinsteiger. Und so gerät Böhlmann wieder ins Schwärmen, wenn er von den Herren Schulze und Schröder spricht, die gekonnt Comedy mit Akrobatik verknüpfen, wenn er die belgische Truppe La Guardia Flamenca beschreibt, deren Majonetten-Trommel-Parade komplett aus dem Ruder läuft oder wenn er von Rosemie redet, die als herrlich verklemmte schwäbische Hausfrau mit ungeahnten Talenten auftrumpft. 70 Künstler aus zwölf Nationen, 25 Bühnen und acht Walk-Acts wird es geben. "Jeder Besucher kann sich sein eigenes Programm zusammenstellen", sagt der künstlerische Leiter. Zwischen der Eröffnung um jeweils 18 Uhr und dem Feuerwerk haben die Gäste acht Möglichkeiten, sich verschiedene Auftritte anzuschauen.

Fröhlich und komisch werde es zugehen, verspricht Böhlmann, der noch ein ganz bestimmtes Adjektiv parat hat, um die ganze Veranstaltung zu beschreiben: vielfältig.

Konzerte in Ludwigslust, Redefin, Parchim und Hagenow

Doch neben dem "Kleinen Fest im großen Park" gibt es auch 2011 wieder zahlreiche Konzerte im Rahmen der Festspiele MV. Unter dem Namen "Ludwigsluster Klassik" werden vom 18. bis zum 20. August in drei Konzerten Kompositionen von in Vergessenheit geratenen Komponisten des Landes zur Aufführung gebracht.

Das Landgestüt Redefin ist Schauplatz der traditionellen Picknick-Pferde-Sinfoniekonzerte. "Die Kombination aus Picknick, Pferdeshow und Konzert machen die Konzerte zu einem besonderen Ereignis in jedem Sommer", sagt Dr. Matthias von Hülsen, Intendant der Festspiele MV. Die erste von zwei Veranstaltungen in Redefin ist am Sonnabend, 2. Juli. Der Künstlerische Direktor der Festspiele MV, der Geiger Daniel Hope und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz gehen in einem Gesprächskonzert auf die Suche nach der Antwort, wenn Daniel Hope fragt: "Wann darf ich klatschen"? Auf Einladung von Hope reist dann im September die Academy of St. Martin in the Fields nach Redefin. Das renommierte Orchester wird in kleinerer Besetzung am Sonnabend, 3. September, vom Pianisten Murray Perhia vom Klavier aus geleitet. Er präsentiert Werke von Händel, Mozart und Haydn.

Bereits am Donnerstag, 30. Juni, laden die Festspiele MV zu einem Kammerkonzert um 19.30 Uhr in die St. Georgen Kirche in Parchim ein. Unter dem Namen Arcanto Quartett haben sich vier international begehrte Solisten zu einem Streichquartett zusammengeschlossen. Gespielt werden Werke von Haydn, Britten und Brahms.

Das Konzert am Mittwoch, 17. August, um 19.30 Uhr in der Alten Synagoge in Hagenow ist Teil der Konzertreihe "Junge Elite". Es spielt das Rhodes Piano Trio.

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