Kleine Strolche bei Weihnachtsfeier

Bernd Fischer (l.) vom Heimat- und Kulturverein sowie weitere Vorbecker und Kambser klönten bei der Weihnachtsfeier über Alltägliches sowie die Vorbereitungen in der Adventszeit.
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Bernd Fischer (l.) vom Heimat- und Kulturverein sowie weitere Vorbecker und Kambser klönten bei der Weihnachtsfeier über Alltägliches sowie die Vorbereitungen in der Adventszeit.

Kinder der Vorbecker Kita treten erstmals bei Veranstaltung auf / Herzlichkeit in Dorfgemeinschaft wird sehr wert geschätzt

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11. Dezember 2013, 19:35 Uhr

Der Auftritt der Kindergruppe war für viele Besucher der Seniorenweihnachtsfeier gestern Nachmittag im Vorbecker Gemeindezentrum der Höhepunkt schlechthin. „Erstmals seit der Wende haben wir wieder einen Kindergarten in Vorbeck“, ergänzt Vorbecks Bürgermeister Dr. Ulrich Bauer. Organisiert wurde der Nachmittag vom Kultur- und Heimatverein Vorbeck-Kambs.

Die Steppkes aus dem „Haus der kleinen Strolche“ präsentierten einen bunten Mix der Lieder, die sie tagsüber auch in ihrer Einrichtung singen. Dazu gehören sowohl Lieder aus dem Morgenkreis als auch Stücke aus der Vorweihnachszeit – wie Rolf Zuckowski's „In der Weihnachtsbäckerei“. „Wir haben auch ein kleines, musikalisches Märchenrätsel vorbereitet, bei dem die Gäste erraten müssen, um welche Geschichte es sich handelt“, erläutert Birgit Kobert, Leiterin der Kindertagesstätte. Sie bedankte sich bei den Gästen dafür, dass sie so herzlich in der Gemeinde Vorbeck-Kambs aufgenommen wurden. „Wir möchten davon gern ein kleines Stück zurück geben“, sagt Kobert. Gesagt, getan – die Knirpse überreichtem der Besucher eine kleine, süße Aufmerksamkeit.

„Es ist immer schön, wenn uns Kinder besuchen“, sagt Bärbel Kruse aus Vorbeck. Früher traten auch Kinder von anderen Vorbecker oder Kambser Einwohnern auf, auch ihre Tochter sei schon dabei gewesen. Bärbel Kruse wohnt gegenüber des Vorbecker Gemeindezentrums und kommt immer wieder gern zu der Weihnachtsfeier. Sie besuche das Haus generell regelmäßig – ist donnerstags beim Handarbeitskurs dabei und trifft sich dort auch mittwochs zum Karten spielen. „Es ist eine herzliche Dorfgemeinschaft, ich fühle mich wohl hier“, sagt Kruse, die 1984 von Leipzig nach Vorbeck zog. Am besten sei, dass man versuche, hier im Dorf etwas zu machen, dass Dorffeste gestaltet werden und die Feuerwehr stets zum Oster- und Herbstfeuer einlädt. Auch Rosemarie Philipp und Edelgard Krohn mögen die Geselligkeit unter den Einwohnern der Gemeinde. „Es gab mal eine Zeit, da war es wesentlich ruhiger in der Gemeinde“, sagt Rosemarie Philipp. Dass die Vorbecker und Kambser wieder enger zusammen kommen, ist auch bei der Weihnachtsfeier nicht zu übersehen. Der Tisch, der von den Mitgliedern des Heimatvereins vormittags liebevoll geschmückt wurde, war sehr gut gefüllt, 30 Senioren saßen bei Kaffee und Kuchen zusammen. „So voll war es 2012 wahrlich nicht“, meinte auch Pastor Heiner Jungmann. Er sang mit den Senioren nach der Kaffeezeit Weihnachtslieder und trug besinnliche Zeilen vor – eine tolle Einstimmung auf die festlichen Tage.

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