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Lokales

18. Dezember 2017 | 15:53 Uhr

Kirchturmzierde mit Wetterfahnen-Gans

vom

svz.de von
erstellt am 09.Mai.2010 | 08:53 Uhr

Putlitz | Zügig voran gehen die Arbeiten am Putlitzer Kirchturm. Die neue Spitze steht zwar noch am Boden und ist eingerüstet, doch sie hat nun ihre endgültige Höhe erreicht, ist mit Dachpappe belegt und erhält derzeit Schiefereindeckung. Wenn das abgeschlossen ist, wird die Kirchturmzierde aufgesetzt. Das berichtete Pfarrer Volkhardt Spitzner in der jüngsten Mitgliederversammlung des Fördervereins Kirchturmspitze am Freitagabend.

Und er hatte weitere interessante Neuigkeiten parat. Es ist nämlich die Entscheidung darüber gefallen, wie die Kirchturmzierde aussehen soll: Sie wird Wetterfahne, Kreuz und auch eine Kugel für zeitgeschichtliche Dokumente erhalten. Spitzner hatte auch eine Zeichnung dabei, aus der ersichtlich wird, dass in der Wetterfahne das Putlitzer Wappentier, die Gans, Berücksichtigung findet. Ist die Kirchturmzierde aufgebracht, dann, so der Pfarrer, werde das jetzige Dach des Kirchturms geöffnet, das neue Untergestell für die Spitze montiert und diese per Kran aufgesetzt. Spitzner rechnet im Juni mit diesem Termin. Auf jeden Fall pünktlich zum 100. Geburtstag des Kirchturms am 18. Juli. Dann wird der Turm wieder eine Höhe von 50 Metern haben.

Richtig gefeiert wird die Einweihung der neuen Kirchturmspitze aber erst am 3. Oktober. Doch auch dafür laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren, wie am Freitagabend deutlich wurde. Unter dem Motto "Wir sind Putlitz" sollen alle Ortsteile einbezogen werden. Zu den Höhepunkten des Festes wird ganz sicher auch die Uraufführung des Liedes gehören, das Michaela Trieb gedichtet und die Melodieanregung gegeben und für das Friedjof Eidam die Komposition gemacht hat. Der Putlitzer Kirchenchor hat es schon einstudiert.

Vereinsmitglied Wolfgang Thätner hat aus dem Schiefer der alten Spitze, die 1988 hatte zurückgebaut werden müssen, weil Wasser in die Konstruktion eingedrungen war, eine Plakette entworfen zur Erinnerung an den nun 100-jährigen Kirchturm. In Handarbeit hat er bereits 30 Stück davon hergestellt, die sicher Interessenten finden.

Das Hauptanliegen der 35 Fördervereinsmitglieder ist also bald geschafft. 140 000 Euro konnten vor allem Dank vieler Sponsoren aber auch der Förderung in Höhe von 85 000 Euro für das Projekt Kirchturmspitze zusammengetragen werden. Auch die alte Kirchturmuhr wird wieder in Gang gesetzt, ein Uhrmacher wurde bereits beauftragt. Sie soll, so Pfarrer Spitzner, eine mechanische Uhr bleiben, aber mit Dauerbetrieb. Kümmern will sich der Fördererverein zudem um den Treppenaufgang. Und dann bleibt noch jede Menge Organisatorisches zu erledigen bis zum Fest am 3. Oktober.

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