KGW-Azubis lernen in Schweden

<fettakgl>Fahren bald nach Schweden</fettakgl><fettakgl> zur Arbeit:</fettakgl> Kai Rachuy, Phillipp Hannemann, Benjamin Lehner, Tobias Hiller und André Brammer (v.l.) <foto>privat</foto>
Fahren bald nach Schweden zur Arbeit: Kai Rachuy, Phillipp Hannemann, Benjamin Lehner, Tobias Hiller und André Brammer (v.l.) privat

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22. Juli 2010, 07:09 Uhr

Schwerin | "Die Fähigkeit, in einem internationalen Umfeld zu lernen und zu arbeiten, ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Berufsleben in einer globalisierten Wirtschaft. Unternehmen benötigen verstärkt Mitarbeiter, die mobil, flexibel und international erfahren sind. Der beste Weg, seine fremdsprachlichen, fachlichen und interkulturellen Kompetenzen zu erweitern, ist ein Praktikum im Ausland", erläutert Heidrun Lehnert, Mobilitätsberaterin bei der IHK zu Schwerin. Aus diesem Grunde habe die Kammer gemeinsam mit dem IHK-Bildungszentrum und dem KGW Schweriner Maschinen- und Anlagenbau GmbH einen Auslandsaufenthalt für vier Auszubildende und eine junge Fachkraft des Unternehmens konzipiert.

Im September werden zwei angehende Konstruktionsmechaniker, ein Technischer Zeichner, ein Zerspanungsmechaniker und ein Bürokaufmann für drei Wochen ihr Schul- und Arbeitsleben nach Schweden verlagern. Ziel ist dabei die Förderung der Auszubildenden und eine gezielte Entwicklung als zukünftige Fachkraft für das eigene Unternehmen. Die Jugendlichen werden interkulturelle Erfahrungen sammeln, schwedisches Arbeitsleben und -methoden kennen lernen und sich vor allem ihre Kenntnisse in der englischen Sprache verbessern.

"Wir haben finanzielle Unterstützung für dieses Projekt aus dem europäischen Programm für die berufliche Bildung ,Leonardo da Vinci beantragt. Dieser Antrag wurde jetzt bewilligt", berichtet Evelyn Nadollek vom IHK-Bildungszentrum. Damit könnten das KGW, das IHK-Bildungszentrum und die IHK eine ausbaufähige Partnerschaft mit einer Region in Nordwestschweden beginnen. "Wir erwarten neben der interkulturellen Vorbereitung zugleich auch interessante Schülerpartnerschaften am Karlberg Gymnasium in Amal sowie aufgeschlossene Praktikumsbetriebe in Nordwestschweden", sagt Nadollek.

Aber auch Schweden schaut mit großem Interesse auf das Projekt und erhofft sich insbesondere mehr praktische Erkenntnisse über das duale Berufsausbildungssystem in Deutschland. Im Gegenzug werden schwedische Ausbilder und Auszubildende die Möglichkeit eines Einblickes in die Ausbildung in Deutschland erhalten, kündigt Lehnert an. Interessierte einheimische Unternehmen im Schweriner Kammerbezirk könnten sich über das Projekt "Mobilität - Auslandsaufenthalte für Auszubildende" bei der IHK informieren und beraten lassen.

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