Auktion in Berlin : Kein Käufer für Schloss Ivenack

Bernd Wüstneck/dpa
Bernd Wüstneck/dpa

Schloss und Park Ivenack finden keinen Käufer bei Auktion in Berlin: Für die als „Denkmal von nationaler Bedeutung“ eingestufte Schlossanlage wurde kein Gebot abgegeben und konnte vorerst nicht verkauft werden.

von
28. September 2012, 07:51 Uhr

Ivenack | Die als „Denkmal von nationaler Bedeutung“ eingestufte Schlossanlage Ivenack (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ist bei einer Auktion in Berlin vorerst nicht verkauft worden. „Beim Aufruf am Donnerstagnachmittag wurde kein Gebot abgegeben“, sagte eine Sprecherin der Deutsche Grundstücksauktionen AG in Berlin. Das Mindestgebot für die etwa zehn Fußballfelder große Schloss- und Parkanlage samt Orangerie und Teehaus lag bei 285 000 Euro. Die Gebäude auf dem Areal sind stark sanierungsbedürftig, Experten schätzen den Sanierungsaufwand auf mehrere Millionen Euro.
Es bestehe die Möglichkeit, dass sich bis zum Ende der dreitägigen Auktion am Samstag noch potenzielle Käufer melden, dann würde die „Position fünf im Auktionskatalog noch einmal aufgerufen“, so die Sprecherin.

Das Schlossgelände geht auf ein Zisterzienserinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert zurück, das Schloss selbst erhielt um 1810 sein heutiges Aussehen. Die Immobilie wurde in der DDR als Alten- und Pflegeheim genutzt. Nach 1990 wurde es an einen später Konkurs gegangenen Parkettunternehmer und dessen Lebensgefährtin verkauft, die jetzt die Versteigerung veranlasst hatten. Eine vorübergehend favorisierte Übernahme des Schlosses durch das Land oder eine Stiftung waren gescheitert.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen